B15neu-Gegner erheben schwere Vorwürfe

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Die Vorsitzende der Betroffenen und Gegner der B15neu e.V., Gisela Floegel, erhebt gegen die Befürworter der B15neu schwere Vorwürfe

Bayern - Die Vorsitzende der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15neu, Gisela Floegel, wirft den Befürwortern der B15neu Lobbyismus vor. Hier ihre Erklärung.

Die vielen Bürgerinitiativen STOP B15neu sowie die Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahn Regensburg-Rosenheim, (B15 neu)e.V. unter dem Vorsitz von Gisela Floegel sind außer sich.

Schwere Vorwürfe werden erhoben. In der Erklärung heißt es: „BürgerPro B15neu werden von der Strassenbaulobby gesponsert. Kein Wunder, dass die Pro B15 neu Initiative, jedenfalls keine Bürgerinitiative, sich 1000 Euro für eine Zeitungsanzeige und eines der teuersten Werbebüros für ihre Website sowie die Übernahme der Portokosten für ihre Postkarten leisten kann, berichtet Gisela Floegel in einer Mitteilung.

„Die unabhängige Initiative Pro B 15 neu finanziert sich durch die Spenden ihrer Unterstützer an die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Strassen und Verkehrsplanung (GSV) Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.“ - so stehe es auf der Homepage der Pro B15 neu, erläutert Gisela Floegel.

"Wer aber ist die GSV, deren Geschäftsführer und Landesbeauftragter für Bayern Klaus Wild ist? Praktischerweise gehört er auch gleich zur Steuerungsgruppe der Pro B15 neu Initiative, neben Dräxlmeier, Zollner (IHK) und Pöschl", so könne es auf deren Homepage gelesen werden, heißt es von Floegel.

Da empfehle es sich, bei Wikipedia nachzuschauen, greift Floegel weiter auf: Unter GSV, Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Strassen- und Verkehrsplanung,e,V. Sie ist, anders als der Name vermuten lässt „ein deutscher Verband der Strassenbaulobby“. Die eigentliche Finanzierung der GSV erfolgt über die Fördergemeinschaft für umweltgerechte Strassen und Verkehrsplanung(FSV)

„Und jetzt wird es spannend: Wer zahlt in die FSV ein? Da liest man STRABAG, und Heidelberger Cement, die deutsche Asphalt GmbH, bayerische Asphaltmischwerke, Asphalthersteller Deutag, Bundesverband der deutschen Kalkindustrie, der Verband der deutschen Zementindustrie, der Verband der Automobilkonzerne, die Industrie und Handelskammern (IHK)sowie die Automobilkonzerne Daimler-Chrysler und Volkswagen, Automobilzulieferer und viele mehr. Also die geballte Strassenbaulobby. Bürgermeister und Landräte werden gern zur Mitgliedschaft in der GSV eingeladen und notfalls werden auch mal eigene Bürgerinitiativen pro Strassenbau gegründet, die dann finanziell gesponsert werden und denen mit politischen Kontakten unter die Arme gegriffen wird“, so Gisela Floegel in ihrer Erklärung.

Pro B 15 neu sei ein Paradebeispiel: Eine Initiative ohne Bürger, dafür mit Bürgermeistern, Abgeordneten, Industriellen und der IHK. „Ihre Adresse in Landshut heisst Pöschl. Der lässt, weil die Bürger gar nicht so recht aktiv werden wollen, auch schon mal bei Banken Unterschriftenlisten auslegen. Sogar Schulweghelfer der Gebietsverkehrswacht werden zum Unterschriften sammeln benutzt“, heißt es von der Vorsitzende der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15neu e.V. „Manch ein Befürworter der Autobahn B15 neu mag jetzt erschrocken sein, dass er, ohne es zu wissen, vor den Karren der Strassenbaulobby gespannt wurde“, so Floegel weiter. „Die Anderen wissen was sie tun, und belügen die Bürger ungeniert weiter mit ihren angeblichen Sorgen um Umwelt und Menschen.

Von A93 in B15 neu um-etikettiert, die Prognose überhöht, die Kosten geschönt und die Befürworter Mitglied der Straßenbau-Mafia. Kurz gesagt: „Die B 15 neu ist eine Lügenautobahn“, schließt Gisela Floegel ihre Erklärung ab.

Pressemitteilung Gisela Floegel, Vorsitzende der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15neu e.V. / Regina Mittermair

Quelle: rosenheim24.de

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