Ausbrecher hatte noch Besuch vor der Flucht

Traunstein - Die Polizei schließt nicht aus, dass der 28-jährige Ausbrecher Hilfe bei seiner Flucht hatte. Und zufällig hatte er vor dem Ausbruch Besuch von seinen Geschwistern.

Am Sonntag gegen 22.30 Uhr ist der junge Mann aus dem Kosovo aus der JVA Traunstein entflohen. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem 28-jährigen ein. Aber bislang ohne Erfolg.

Der Mann soll das Fenstergitter seiner Zelle aufgehebelt haben. Anschließend hat er sich mittels einer Decke aus dem dritten Stock abgeseilt. Über das Dach eines Verbindungsgebäude sei er auf die Gefängsnismauer gelangt und von da mehrere Meter tief in die Freiheit gesprungen. Anstaltsleiter Christian Engert meinte zu dem waghalsigen Ausbruch:
"Das war ganz schön riskant für ihn, aus dieser Höhe zu springen. Er hätte sich dabei auch das Genick brechen können."

Zu den näheren Umständen, wie er das Gitter aufbrechen konnte, ist bislang nichts bekannt. Engert: "Wir möchten jetzt noch keine Angaben machen, wie er sich befreien konnte. Wir wollen keine Anleitung zum Ausbruch geben."

Gefängnisausbruch

Allerdings wird von der Polizei nicht ausgeschlossen, dass der Ausbrecher Hilfe bei seiner Flucht gehabt hat. Angeblich hatte er vor dem Ausbruch Besuch von seinem Bruder und seiner Schwester. Beide sind im Raum Regensburg wohnhaft. Daher hat die Polizei ihre Fahndung nun auch in diese Richtung ausgeweitet.

Quelle: rosenheim24.de

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