Augsburger Eishockey-Fans können auf Abhilfe hoffen

Augsburg - Noch vor dem angedachten Umbau des Curt- Frenzel-Stadions können die Augsburger Eishockey-Fans auf einen besseren Durchblick hoffen.

Mit einer steileren Holzkonstruktion sei es bald möglich, die teils inakzeptablen Sichtverhältnisse auf der Südtribüne der Arena übergangsweise zu verbessern, teilte die Stadt Augsburg am Freitag mit. Das soll noch vor Weihnachten geschehen.

Im Eisstadion sehen die Zuschauer derzeit vor allem die Hinterköpfe ihrer Vordermänner. Teile der Eisfläche und die Spielerbänke des DEL-Clubs Augsburger Panther bleiben einem Großteil verborgen. Schuld ist ein geringer Neigungswinkel der Tribünen von nur 26 Grad. Durch die provisorische Maßnahme würden auf der Südtribüne etwa 125 Fans profitieren. Auch sei angedacht, eine weitere Sitzplatztribüne im Nord-Osten für 180 Menschen aufzustellen, hieß es. Insgesamt fasst das Stadion mehr als 7700 Zuschauer.

Langfristige Abhilfe soll die Anhebung der Eisfläche um 90 Zentimeter schaffen. Am kommenden Dienstag (7. Dezember) soll ein Umbau im Augsburger Stadtrat thematisiert werden. Im Raum stehen Kosten für die Nachbesserungen in Höhe von bis zu einer Million Euro. Die Arena war zuvor erst für 16,2 Millionen Euro generalsaniert worden, um neuen Mindeststandards der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nachzukommen.

dpa

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