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Im Mai starben schon zwei Afghanen

Asylbewerber ertrinkt im Landkreis Weilheim-Schongau

Peißenberg (Lkr. Weilheim-Schongau) - Nachdem im Mai bereits zwei Afghanen in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein ertranken, verstarb nun ein Nigerianer nach einem Badeunfall.

Ein junger Mann ging am Samstagnachmittag beim Schwimmen in der Ammer unter. Helfer zogen den Leblosen aus dem Wasser und begannen mit der Reanimation. Der 27-jährige Nigerianer kam anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum, doch leider verstarb er dort wenig später. 

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war eine Gruppe junger Asylbewerber aus Peißenberg am Samstagnachmittag im Ortsteil Wörth (Höhe Bundesstraße 472) gemeinsam an der Ammer. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet dabei einer der Männer gegen 15 Uhr beim Schwimmen im Fluss in Schwierigkeiten und ging unter. 

Seinen Bekannten und anderen Helfern gelang es, den Leblosen ein Stück weiter flussabwärts aus dem Wasser zu ziehen. Sofort wurde bis zum Eintreffen eines Notarztes mit Wiederbelebungsversuchen begonnen.

Alles deutet derzeit auf einen weiteren tragischen Badeunfall hin, bei dem auch eine plötzliche Erkrankung als Ursache nicht ausgeschlossen werden kann. Beamte des Kriminaldauerdienst (KDD) übernahmen die Ermittlungen.

Afghanen (17 und 18) ertranken im Mai

Am 6. Mai war bereits ein 17-jähriger Afghane im Waldsee bei Schechen (Landkreis Rosenheim) ertrunken. Vor einer Woche, am 21. Mai, ging ein 18 Jahre alter Afghane in einem Badesee im Landkreis Traunstein unter und verlor sein Leben.

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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