Ultraleichtflugzeug in Bayern abgestürzt

Tragischer Crash: Pilot (46) aus Dachau wird obduziert

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Albertshofen - Im Landkreis Fürstenfeldbruck stürzte ein Kleinflugezug ab. Dabei kam eine Person ums Leben.

Update, Freitag 6.13 Uhr - Polizei gibt weitere Details bekannt

Donnerstagnachmittag stürzte ein Ultraleichtflugzeug im Landeanflug auf den Flugplatz Jesenwang in ein Maisfeld. Der Pilot kam dabei ums Leben.

Donnerstagnachmittag gegen 13.20 Uhr kam es im Gemeindebereich Jesenwang in der Nähe des dortigen Flugplatzes zum Absturz eines Ultraleichtflugzeugs vom Typ Eurostar EV97. Der 46-jährige Pilot kam ums Leben kam. Durch die Wucht des Aufpralls war er sofort tot.

Rund zwei Kilometer vor dem Erreichen der Landebahn stürzte die Maschine aus bislang unbekannten Gründen in ein Maisfeld. An der schwer zugänglichen Absturzstelle waren Einsatzkräfte zunächst damit befasst, das Rettungssystem der Maschine zu deaktivieren um sich Zugang zu verschaffen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck führt die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes und wird hierbei durch einen Gutachter und Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung unterstützt. Mittels eines Polizeihubschraubers wurden Luftaufnahmen von der Absturzörtlichkeit gefertigt.

Soweit bislang bekannt, war die Maschine heute Vormittag vom Flugplatz Jesenwang in Richtung Baden-Württemberg gestartet und befand sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Rückweg und im Landeanflug. Gegen 12:50 Uhr hatte der Pilot beim Tower um Landeerlaubnis gebeten. Nach Zeugenaussagen kam die Maschine in der Luft ins Trudeln und stürzte steil ab.

Derzeit wird der Leichnam rechtsmedizinisch untersucht und im Anschluss geborgen. Das Wrack der Maschine wurde zur weiteren Untersuchung sichergestellt und wird amtlich verwahrt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 19.35 Uhr - Mann aus Kreis Dachau tot

Wie tz.de berichtet, handelt es sich ersten Erkenntnissen nach bei dem verstorbenen Piloten um einen 46-Jährigen aus dem Landkreis Dachau. Er stürzte bei einem Flug mit einem Ultraleichtflugzeug des Typs Eurostar EV97 im Landkreis Fürstenfeldbruck ab. Offenbar hatte er gegen Mittag den Tower in Jesenwang angefunkt um die Landeerlaubnis zu erhalten, kurz darauf geriet sein Flieger ins Trudeln und stürzte ab. Der Pilot sei beim Aufprall sofort tot gewesen. Seine Leiche, sowie das Wrack des Flugzeuges werden nun Untersucht, um weitere Aufschlüsse zu erlangen. 

Update, 17.20 Uhr - Bergung hat begonnen

Laut Informationen von tz.de wurde das Rettungssystem des Flugzeuges inzwischen deaktiviert. Die Einsatzkräfte vor Ort können nun damit beginnen, die Leiche des Piloten zu bergen. 

Update, 16.17 Uhr - Bergung des Toten gestaltet schwer

Momentan sind die Einsatzkräfte dabei, das Rettungssystem des Ultraleichtflugzeugs zu deaktivieren. Vorher kann der Pilot nicht geborgen werden, ohne die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gefährden. Aufgrund des nicht ausgelösten Fallschirms, der in der Maschine eingebaut ist, herrscht Explosionsgefahr. Die Polizei hat daher die Gegend großräumig abgesperrt. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Absturzursache. 

Update, 16 Uhr - Spezialisten am Absturzort

Am Startflughafen des Fliegers in Jesenwang ist man entsetzt über den Absturz und hat den Flugbetrieb eingestellt. Mittlerweile sind laut Angaben von tz.de Spezialisten vor Ort, die das Flugzeug als einen Zweisitzer identifiziert haben. 

Erstmeldung

Ein schrecklicher Unfall ereignete sich am Donnerstag am frühen Nachmittag im Landkreis Fürstenfeldbruck. Hier stürzte ein Kleinflugzeug über einem Maisfeld bei Albertshofen ab. Eine Person kam laut unserem Partnerportal tz.de dabei ums Leben. Der Notarzt habe den Tod der Person festgestellt. Die Leiche könne aber derzeit nicht gebogen werden. Fachleute müssen zunächst die Automatik entschärfen, die wie ein Airbag funktioniert.  

Das Flugzeug hat einen Fallschirm an Bord, der sich beim Crash hätte öffnen sollen, das aber augenscheinlich nicht tat. Polizei und Feuerwehr sind hier im Einsatz, auch ein Hubschrauber kreist über das Feld. Der Pilot war in Jesenwang gestartet. 

Es ist nicht der erste tragische Unfall dieser Art in den letzten Wochen. Erst am 13. Juli stürzte beim Flugplatzfest in Tüßling der Rosenheimer Stadtrat Markus Schmid bei einem Kunstflug ab. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, überlebte aber den Absturz.

Am 18. Juli stürzte ein Kleinflugzeug im Gemeindegebiet Leutasch auf 2.300 Metern Höhe ab. Bei dem Crash starben alle drei Insassen sofort. Der Flieger war von Montichiari nach Schwäbisch-Hall unterwegs, als er in der Nähe von Garmisch in eine Felswand krachte.  

Nur zwei Tage später stürzte dann erneut ein Kleinflugzeug ab. Diesmal prallte es in einen Baumarkt in Bruchsal. Auch diesmal kamen alle drei Insassen ums Leben.

Quelle: rosenheim24.de

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