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Sanierung nötig

Beate Uhse stellt Insolvenzantrag

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Geburtsstation schließt - zumindest vorerst

Im Aiblinger Kreißsaal gehen um Mitternacht die Lichter aus

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Bad Aibling - Seit 1. August ist es endgültig beschlossene Sache: Die Bad Aiblinger Geburtsstation schließt - zumindest vorerst. Mindestens eine Geburt steht am Montag noch an, bis um Mitternacht die Lichter ausgemacht werden.

Die Geburtsstation am RoMed-Klinikum in Bad Aibling schließt zum 15. August. Das hatte Landrat Wolfgang Berthaler in einer Pressekonferenz Anfang August nochmals bekräftigt. Allerdings nur vorerst. Sowohl der Landrat als auch die Klinikleitung wollen die Geburtsstation unbedingt wieder zum Leben erwecken. Wann genau das passieren wird, können sie aktuell noch nicht sagen. Die gynäkologische Ausstattung bleibt zunächst einmal wie sie ist. Falls es zum Neustart kommt.

Mindestens bis November soll an einem Konzept gearbeitet werden, dass Wege aufzeigt, die Klinikabteilung wieder zu eröffnen, erklärte Peter Lenz, der Geschäftsführer der RoMed-Kliniken, bei der Pressekonferenz. Auf die Schnelle sei es nicht möglich, die getroffene Entscheidung zu ändern. Bei dem neuen Konzept sollen die RoMed-Standorte als Ganzes betrachtet werden, da alle von Problemen wie in Bad Aibling bedroht sind. Qualifiziertes Personal lasse sich laut den Verantwortlichen gegenüber dem OVB nur finden lassen wird, wenn zukunftsweisende, erfolgversprechende Perspektiven geboten werden. Wie diese aussehen könnten und welche Modelle in Frage kommen, bleibt aktuell ebenso unbeantwortet wie die Frage, was bis zum geplanten „runden Tisch“ im November alles unternommen werden soll, um eventuell Lösungen zu finden.

Bis um Mitternacht die letzte Hebammenschicht endet und die Lichter im Kreißsaal ausgehen, erblickt in Bad Ailbing mindestens noch ein Baby das Licht der Welt. Wie der Mangfall-Bote am Montag berichtet, ist noch eine Kaiserschnitt-Geburt geplant. Über die Anzahl weiterer Geburten entscheiden die Natur – und die Uhr.

Nichts ändern wird sich in der Hebammenpraxis im Aiblinger Krankenhaus. Ines Ferstera und ihre beiden Kolleginnen werden weiterhin in der Vor- und Nachsorge tätig sein und macht ihm Gespräch mit dem Mangfall-Boten klar: „Ich bin bereit, am runden Tisch, der im November stattfinden soll, Konzepte mitzuentwickeln. Aber nachhaltig müssen sie auf alle Fälle sein.“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrem gedruckten Mangfall-Boten.

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Uli Deck/dpa

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