Neue OP-Technik für Bandscheibenpatienten

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MUDr. Zoltan Zsilinszky (rechts) mit seinem Patienten Marcel Blechschmidt.

Bad Aibling - Nie wieder einen Bandscheibenvorfall! Das verspricht eine neue Behandlungsmethode mit Teilprothesen in der RoMed Klinik in Bad Aibling.

Dr. Zoltan Zsilinszky, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, setzte bei einer Wirbelsäulenoperation in der RoMed Klinik Bad Aibling erstmalig eine Bandscheibenteilprothese ein. Die Prothese kann ein erneutes Austreten des Bandscheibengewebes und damit eine erneute Operation an dieser Stelle verhindern.

Die ersten Symptome des noch relativ jungen Patienten waren bereits im letzten Herbst aufgetreten. Ein leichtes Ziehen in der Leiste und in den Oberschenkeln, das sich langsam über die Kniekehle bis hin zur Wade ausgebreitet hat. „Eigentlich hätte ich früher daran denken können“, so der 32-Jährige, „aber in meinem Alter rechnet man nicht mit dieser Diagnose“. Trotz Physiotherapie waren im Juni dieses Jahres die Beschwerden so massiv geworden, dass er zum Spezialisten ging. Bei der ersten Untersuchung wurde geröntgt und eine klinische Untersuchung des Rückens und der Wirbelsäule durchgeführt. Bei dem anschließenden Reflex-Krafttest war eine deutliche Beeinträchtigung des betroffenen Beines erkennbar. Mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall wurde deshalb eine Kernspinuntersuchung durchgeführt.

Der Verdacht bestätigte sich und Dr. Zsilinszky riet zur OP – einer sogenannten Nukleotomie mit der Implantation einer Bandscheibenteilprothese. Marcel Blechschmidt war zuerst sehr skeptisch. „Im Internet habe ich versucht, weitere Informationen und Erfahrungsberichte zu erhalten“, berichtete Blechschmidt, „aber die Technik ist noch relativ neu, deshalb habe ich wenig darüber gefunden.“ Auf Grund seines Alters und weil er wieder arbeiten möchte, entschloss er sich zur OP.

Ein Termin konnte wegen zunehmender, extrem starker Schmerzen im Bein und neurologischer Defizite sehr kurzfristig zu Stande kommen.

„Die Betreuung durch das Klinikpersonal und Dr. Zsilinszky war super“, fasste Blechschmidt seine Erfahrungen in der Klinik hinterher zusammen. „Sogar am Wochenende kam der Arzt jeden Tag, um nach mir zu schauen.“

Die ersten 1-2 Tage nach der OP blieb der Patient noch viel im Bett und bewegte sich wenig. „Aber meine Schmerzen im Bein waren weg und nur ein leichter Druck an der Wirbelsäule war zu spüren“, freute sich der Patient und lobte: „Man kann hier wirklich von einem Service von A-Z sprechen: Von der Erstuntersuchung in der Praxisklinik Orthopädie an der Rennbahnstraße 2 in Bad Aibling über die Betreuung in der Klinik bis hin zur Organisation der Reha durch den Sozialdienst der RoMed Klinik Bad Aibling, alles hat super geklappt.“

Auch Dr. Zsilinszky ist sehr zufrieden: „Das Risiko eines erneuten Bandscheibenvorfalls ist mit 2 bis 18 Prozent relativ hoch und das kann mit dieser Prothese verhindert werden“, so Zsilinszky und fügt augenzwinkernd hinzu: „man muss nicht in eine große Klinik gehen, um diese OP durchführen zu lassen“.

Pressemitteilung: RoMed Kliniken

Quelle: rosenheim24.de

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