Ehrenamtliche werden angegriffen

Nach Messerangriff: "Kreis Migration" erhält Hass-Mails 

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In solchen Vier-Bett-Zimmern leben die Asylbewerber in der Containersiedlung in Bad Aibling. 

Bad Aibling - Am Wochenende erhielt der Helferkreis viele E-Mails voller Hassbotschaften gegen Asylbewerber und die ehrenamtlichen Aktiven. 

Wie das OVB am Montag berichtet, wurde in den E-Mails gefordert, dass die Flüchtlinge "aus dem Land gejagt" werden sollen. Auch die Helfer und Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller wurden namentlich "massiv angegriffen", schreibt die Heimatzeitung.

Wie von uns berichtet, eskalierte ein Streit zweier Asylbewerber am Freitagabend. Ein 31-Jähriger wurde mit einem Messer niedergestochen und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Gegenüber mangfall24.de äußerte sich Barbara Kleeblatt vom "Kreis Migration" zu den Lebensumständen in den Wohncontainern. Mangelnde Privatsphäre, räumliche Enge und Alkoholkonsum seien mögliche Ursachen für die Eskalation des Streits. 

Regelabende als "Deutschland-Kunde"

Der Helferkreis versucht Konflikte schon im Vorfeld aus dem Weg zu räumen, etwa durch "Regelabende". An diesen werden den Asylbewerbern die Rechte, Umgangsformen und Gepflogenheiten in Deutschland nähergebracht. Am Montagabend findet wieder so ein Regelabend statt, unter anderem zum Thema Fasching. Auch die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und strafrechtliche Konsequenzen werden besprochen, schreibt das OVB.. 

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Es war nicht der erste Vorfall mit einem Messer in der Asylunterkunft. Bereits im November und Januar kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen in den Containern, bei denen von Asylbewerbern Messer eingesetzt wurden. 

Mehr lesen Sie heute in der OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de.

Quelle: rosenheim24.de

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