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Abmahn-Anwalt Gravenreuth ist tot

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Auf der Homepage des Anwalts steht bereits seine Todesanzeige

München - Er nahm sich mit seiner eigenen Waffe das Leben: Günter Freiherr von Gravenreuth, Deutschlands berüchtigter "Abmahn-Anwalt" hat sich in München erschossen.

Die Verzweiflungstat ereignete sich vergangene Nacht. Das bestätigte die Polizei in München gegenüber heise online.

Der Anwalt hat seinen Freitod angekündigt. Nach Informationen der tz soll der 61-Jährige dies per Mail an all seine Kontakte getan haben. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei haben den Suicid noch verhindern wollen, sei aber zu spät gekommen. In der Abschiedsmail soll der Jurist als Motiv für seine Tat folgendes angegeben haben: „Finanzprobleme, die nicht ausgestandene Strafsache, der Verdacht auf Krebs – letztlich aber schwere Beziehungsprobleme und der Entzug seines sozialen Umfeldes“. Das berichtet tz-online.de

Von Gravenreuth war 2008 vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bewährung verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm nachgewiesen, dass er ohne nachvollziehbaren Grund die Domain der Zeitung taz.de hatte pfänden lassen.

Im April 2008 hat von Gravenreuth in einer anderen Strafsache eine Haftstrafe von elf Monaten erhalten, die zur Bewährung ausgesetzt ist. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht München I ging es um die Veruntreuung von Mandantengeldern sowie um eine Vorstrafe wegen sechzigfacher Urkundenfälschung.

Von Gravenreuth erhielt seinen Beinamen "Abmahnanwalt", weil er vor allem auf dem IT-Gebiet für zahlreiche umstrittene Aktionen im  Bereich Markenrecht verantwortlich war.

Quelle: rosenheim24.de

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