Kolbermoorer spendet seinen Körper "Dr. Tod"

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Kolbermoor/München - Viele lassen sich nach ihrem Tod bestatten, die Überreste verbrennen und dann auf dem Meer verstreuen. Diesen Plan verfolgt der Kolbermoorer Günther T. nicht. Stattdessen:

Der 64-Jährige hat einen "Körperspendeausweis", sprich er möchte, dass sein Körper nach dem Tod konserviert wird und dann Teil der Ausstellung "Körperwelten" wird. Der Spendeausweis mit dem Wortlaut: "Ich wünsche, dass mein Körper nach meinem Tod nicht beerdigt, sondern dem Institut für Plastination (IfP) zur Verfügung gestellt wird. Im Falle meines Todes bitte ich, auf eine Sektion zu verzichten und stattdessen das IfP schnellstmöglich zu informieren." steckt in seinem Geldbeutel.

Grund für die Spende seines Körpers ist Geld, wie das OVB berichtet. Der 64-jährige Kolbermoorer möchte seinen Angehörigen die teure Bestattung und die Grabpflegekosten ersparen. Auch seine Frau hat einen "Körperspendeausweis."

Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

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