Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Urteil - Verkehrschild kracht auf Auto

Verkehrsschild Sturm
+
Starker Wind kann auch Verkehrschilder umreißen.

Heftiger Sturm, starke Windböen können ganz schönen Schaden verursachen. Doch wer zahlt, wenn ein Verkehrschild auf ein Auto kracht?

Eine Gemeinde haftet grundsätzlich für Sachschäden durch ein umgewehtes Verkehrsschild. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Neubrandenburg hervor, über das die Fachzeitschrift “NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht“ (Heft 18/2010) berichtet. Das gelte zumindest dann, wenn Träger des Verkehrsschildes durchgerostet war und die Gemeinde nachweislich auf regelmäßige Kontrollen verzichtet hatte (Az.: 3 O 224/08).

Das

Gericht

gab in dem Fall der Schadenersatzklage eines Autofahrers statt. Der Mann hatte neben einem Verkehrsschild geparkt. Bei starkem Wind brach das Schild am

Träger

ab und stürzte auf den Wagen. Die

Gemeinde

verwies darauf, bei den Sturmschäden handle es sich um höhere Gewalt, für die sie nicht hafte. Das

Landgericht

war dagegen der Auffassung, die

Gemeinde

habe ihre Verkehrssicherungspflicht verletzt. Denn bei regelmäßigen Sichtkontrollen wäre ihr der Rostansatz aufgefallen, und sie hätte den Träger ausgewechselt.

dpa

Kommentare