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Wegen Inflation

Tesla: Elon Musk bezeichnet Preise als „peinlich“

Tesla hat in diesem Jahr mehrfach an der Preisschraube gedreht. Elon Musk findet die Preise für die Elektroautos selbst „peinlich“.

Wer sich einen Tesla zulegen möchte, der muss immer tiefer in die Tasche greifen, denn der US-Konzern hat in diesem Jahr gleich mehrfach an der Preisschraube gedreht. Auch für deutsche Kunden ist der Preis beim Model Y und Model 3 bereits mehrfach angehoben worden. Besonders glücklich ist Tesla-Chef Elon Musk (51) darüber jedoch nicht.

„Wir haben unsere Preise einige Male angehoben. Sie sind offen gesagt auf einem peinlichen Niveau. Aber wir hatten auch eine Menge Lieferketten- und Produktionsschocks und wir haben eine verrückte Inflation“, betonte Musk während einer Telefonkonferenz zu den aktuellen Quartalszahlen, berichtet Automotiv News. Alleine ist Tesla damit jedoch nicht, auch Volkswagen hat bei dem beliebten e-Up, die Preise hochgeschraubt, was dem Interesse an dem kleinen Stromer jedoch keinen Abbruch getan hat.

Elon Musk bezeichnete die Preise bei Tesla als „peinlich“.

Tesla: Elon Musk bezeichnet Preise als „peinlich“

Musk zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass sich zumindest die Inflation in den kommenden Monaten etwas abschwächen könnte. In diesem Fall sei Tesla in der Lage, weitere Preiserhöhungen zu vermeiden. „Ich bin zuversichtlich - und das ist kein Versprechen - aber ich bin zuversichtlich, dass wir irgendwann die Preise ein wenig senken können“, betonte Musk.

Der Tesla-Chef bekräftigte zudem einmal mehr, dass der Elektroautobauer kein Nachfrageproblem habe, sondern dass die Schwierigkeiten vielmehr in der Produktion lägen. Aktuell arbeite man daran, die Lieferzeiten zu verkürzen. Aus diesem Grund wurde die Gigafactory in Grünheide bereits kurz nach ihrer Eröffnung wieder für einen Umbau geschlossen.

Tesla: Niedrigere Preise würden für mehr Bestellungen sorgen

Die Lieferzeiten sollen sich jedoch auch nicht verlängern, genau das würde aber bei günstigeren Preisen passieren, weil dann mehr Menschen einen Tesla bestellen würden. . Das würde die Situation nur noch verschlimmern. Das Problem: Der Elektroautobauer kann schon jetzt nicht alle Bestellungen erfüllen. Musk brachte sogar einen Bestellstopp ins Gespräch.

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Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

Die hohe Nachfrage sei auch ein Grund dafür, warum der Cybertruck noch nicht auf dem Markt ist, schreibt Insideevs. Mitte kommenden Jahres soll es aber dann so weit sein und der Elektro-Pick-up endlich zu den Kunden rollen, wie Musk bestätigte. Zudem will Tesla seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Neben China könnte auch das Werk in Fremont expandieren.

Rubriklistenbild: © Jae C. Hong/dpa/AP

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