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Unnötige Verzögerung

Rote Ampel: Ignorieren Sie die Linie, sorgen Sie für Stau in der Stadt

Rote Ampeln gehören zum Autofahrer-Alltag, können aber auch nerven. Besonders, wenn Autofahrer diesen weit verbreiteten Fehler begehen.

Deutschland ist Ampel-Nation. Nicht nur wegen der rot-gelb-grünen Koalition in Bundesregierung, sondern tatsächlich auch im Straßenverkehr. Während andere Länder an Kreuzungen öfters Kreisverkehre nutzen, liebt man hierzulande seine „Lichtzeichenanlagen“, wie sie offiziell heißen. Etwa 1,5 Millionen soll es bundesweit geben, sie sorgen für so manchen Verkehrsverstoß (der neuerdings für SUV-Fahrer besonders teuer werden kann).

Rote Ampel: Viele Autofahrer machen diesen nervenden Fehler

Gerade den städtischen Berufsverkehr sortieren und bremsen sie. Dabei sorgt eine weit verbreitete Unsitte unter vielen Autofahrern dafür, dass sie den Verkehrsfluss noch mehr stocken lassen, als es notwendig wäre: das Warten auf Grün weit vor der Haltelinie.

Mal einen halben, manchmal sogar mehrere Meter vor dem weißen Strich, verharrt dann das erste Fahrzeug der sich schnell bildenden Blechschlange. Die logische Folge: Springt die Ampel erst auf rot-gelb und kurz danach grün, dauert es entsprechend länger, bis das Auto an der Poleposition die Linie überquert hat. Von den folgenden schafft dann womöglich eines weniger die Fahrt über die Kreuzung.

Gerade in der Rush Hour erzeugt der typische Rote-Ampel-Fehler noch mehr Verzögerungen. (Symbolbild)

Rote Ampel: Darum sollte man immer bis zur Haltlinie vorfahren

Gerade in der Rushhour erhöht diese Zögerlichkeit die Zähigkeit des Verkehrs. Sie kann darüber aber noch eine andere Folge haben: Dass nämlich die Ampel dauerhaft auf Rot bleibt und gar nichts mehr geht. Zwar kann man normalerweise nach etwa drei Minuten davon ausgehen, dass die Anlage defekt ist und vorsichtig fahren, doch in diesem Fall gilt die Ausrede nicht.

Denn der Grund für das Dauerrot ist im Asphalt vergossen: Eine Kontaktschleife. Direkt an der weißen Haltelinie installiert, erkennt sie ein Auto oder auch Motorrad, und schaltet über kurz oder lang die Ampel auf Grün. Allerdings nur dann, wenn das Fahrzeug wirklich über ihr steht. Also direkt vor der Haltelinie.

Rote Ampel: Hier gibt es meistens Induktionsschleifen

An großen Kreuzungen wird auch eine mit Induktionsschleife ausgestattete Ampel zumindest tagsüber recht sicher irgendwann grün zeigen, mit oder ohne Blech-Kontakt. Doch bei Einmündungen von Neben- auf eine Hauptstraße, oder auch an Anlagen mit dauerhaftem Fußgänger-Vorrang wird und wird es einfach nicht grün, wenn das Fahrzeug zu viel Respektabstand lässt. Ob es daran liegt, dass der Fahrer den Abstand falsch einschätzt, oder einfach zu bequem zum präzisen Halt ist, spielt dabei keine Rolle. Deshalb: Immer bewusst und kontrolliert bis zur Linie rollen.

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/dpa

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