Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Selbst Beamten sind „sprachlos“

Bußgeld für Falschparker summiert sich auf 14.200 Euro – hier staunen sogar die Polizisten

„14.220 EUR - Bochums bislang teuerster Parkverstoß!“, berichtete die Polizei, die dieses Foto veröffentlichte.
+
„14.220 EUR - Bochums bislang teuerster Parkverstoß!“, berichtete die Polizei, die zu dem Vorfall auch dieses Foto veröffentlichte.

Ein Falschparker an einem Radweg sollte ein 20-Euro-Knöllchen bekommen. Doch schnell wurde daraus mehr. Bei dieser Bußgeldsummer war sogar die Polizei „sprachlos“.

Nach einer Verkehrskontrolle, die zunächst scheinbar harmlos begonnen hat, spricht die Polizei von „Bochums bislang teuersten Parkverstoß!“. So wurde aus einem 20-Euro-Knöllchen wegen Parkens auf dem Radweg innerhalb kürzester Zeit ein rekordverdächtiges Bußgeld in Höhe von voraussichtlich über 14.200 Euro.

Polizei erklärt, wie voraussichtliches Bußgeld zustande kommt

Die horrende voraussichtliche Bußgeld-Summe* kam laut Polizei so zustande: Ein 57-jähriger Trucker aus dem Raum Nürnberg, der in Bochum mit seinem Lkw einen Radweg blockiert hatte, geriet in eine Verkehrskontrolle. „Der Mann zeigte sich völlig uneinsichtig und teilte lautstark seine Missachtung über die polizeiliche Kontrolle mit“, heißt es im Polizeibericht. „Umgehend kleinlauter wurde der Trucker allerdings, als er merkte, dass bei der Überprüfung auch das digitale Kontrollgerät (Fahrtenschreiber) seines Lkws ausgelesen und ausgewertet wurde.“

Lesen Sie zudem: Mann entdeckt Beschädigung am Auto - und findet „dreisten“ Zettel

Polizei: 14.220 Euro Bußgeld – „Bochums bislang teuerster Parkverstoß!“

Das verwundert nicht. Denn als die Beamten das Gefährt samt Fahrtenschreiber genauer ansahen, stellten sie im Kontrollzeitraum von 28 Kalendertagen nicht nur diverse Tempoverstöße, sondern auch fast tägliche Verstöße „gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten“ fest, wie aus der Mitteilung der Polizei hervorgeht.

Lesen Sie zudem: Von wegen Zettel – diese Botschaft landete auf einem Auto

„Kurzfristig sprachlos“ seien die eingesetzten Polizeibeamten gewesen, als die digitale Auslesesoftware „ein Bußgeld in Höhe von 14.200 Euro“ errechnete, heißt es im Polizeibericht. „Nicht zu vergessen: zusätzlich 20 EUR für den eigentlichen Parkverstoß!“ Nicht nur der Fernfahrer, auch sein Spediteur bekommen nun wohl unangenehme Post. (ahu) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Quelle: Mitteilung der Polizei

Auch interessant: Mehr als ein Geheimtipp: Darum wird in Niederbayern Gurkenwasser auf die Straße geschüttet

Was bedeuten diese Verkehrszeichen?

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
Abbiegepfeil für Autofahrer
Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer.  ©  Malte Christians/dpa (Archivbild)
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen
Speedmarathon in Baden-Württemberg
Temposünder und Falschparker müssen davon abgesehen seit 9. November 2021 tiefer in die Tasche greifen. Der erneuerte Bußgeldkatalog sieht härtere Strafen vor: Wer beispielsweise innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt 70 Euro statt wie früher 35 Euro. Höhere Geldstrafen gibt es auch für jene, die verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken und halten. So kostet das Parken in zweiter Reihe nun 55 statt 20 Euro, noch teurer wird es, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden. Neu ist außerdem eine Geldbuße von 55 Euro für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge. © Uwe Anspach/dpa (Archivbild/Symbolbild)