Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Abgehobene Preise

Teures Parken am Flughafen: Eine Woche kostet bis zu 294 Euro

Mit dem Auto zum Flughafen: Das ist ziemlich bequem – doch die ohnehin teils extremen Parkgebühren an Airports haben noch einmal kräftig angezogen.

Fliegen ist im Moment in vielen Fällen kein wirkliches Vergnügen – selbst, wenn es in den lang ersehnten Urlaub geht. Denn an vielen Airports geht es aufgrund von Personalmangel momentan phasenweise recht chaotisch zu. Zudem müssen Reisende für ihren Trip zumeist deutlich tiefer in die Tasche greifen, als noch vor der Corona-Pandemie – zum Beispiel, wenn man einen Mietwagen buchen möchte. Und auch die Parkgebühren an den Flughäfen haben laut einer aktuellen Erhebung deutlich angezogen.

Mit dem Auto zum Flughafen zu fahren, ist sehr bequem – doch die Parkgebühren sind teils recht üppig. (Symbolbild)

Teures Parken am Flughafen: Eine Woche kostet bis zu 294 Euro

Der Verbraucherschutzverein Berlin/Brandenburg (VSVBB) hat die Preise an 16 der größten Flughäfen Deutschlands verglichen – und dabei nicht nur massive Unterschiede zwischen den einzelnen Airports festgestellt, sondern teils auch enorme Preiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr: Im Schnitt stiegen die Preise demnach um mehr als 20 Prozent. Mussten Reisende 2021 im Schnitt noch durchschnittlich 42 Euro pro Woche für den günstigsten terminalnahen Parkplatz bezahlen, sind es in diesem Jahr im Schnitt bereits 52 Euro. Die Preise für die teuersten Parkplätze stiegen durchschnittlich von 143 auf fast 177 Euro.

Parken am Flughafen: günstige Preise in Dresden und Leipzig/Halle

Verhältnismäßig günstig parkt sich’s der Auswertung zufolge an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle: Dort können Reisende schon ab 15 Euro pro Woche ihr Fahrzeug nahe dem Terminal abstellen. Besonders tief in die Tasche greifen müssen Urlauber dagegen am Dortmunder Airport: Für das gleiche Angebot werden dort mindestens 99 Euro aufgerufen. Sehr teuer ist das Parken auch in Hamburg (89 Euro) und in München (87 Euro). Letztere beide Städte liegen übrigens auch bei den „normalen“ Parkgebühren ganz vorn.

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

Parken am Flughafen: kuriose Preis-Regelung in Köln/Bonn

Eine kuriose Preis-Regelung gibt’s am Flughafen Köln/Bonn: Dort kostet einstündiges Parken in der sogenannten Kiss&Fly-Zone 35 Euro – und damit 6 Euro mehr als der günstigste terminalnahe Parkplatz für eine ganze Woche. Wichtig ist deshalb, sich vorher gründlich über die Preise zu informieren und nicht im Nachhinein unbedacht zu reagieren, wie eine Britin, die aus Zorn über die Preise im Parkhaus eine Schranke demolierte. Die Frau kam ihre Aktion teuer zu stehen.

Parken am Flughafen: Die teuersten Stellplätze gibt es in Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg

Apropos teuer: Die mit Abstand teuersten Airport-Parkplätze gibt es laut der Erhebung in Stuttgart: Bis zu 294 Euro kann hier eine Woche kosten. Es folgen Düsseldorf (266 Euro) und Hamburg (245 Euro) – wobei in Düsseldorf ein Lounge-Zugang inklusive Essen und Getränke im Preise enthalten ist. Sämtliche Preise der Airports listet der VSBB in einer Tabelle auf.

Um Geld zu sparen, empfiehlt der Verbraucherschutzverein, Parkplätze vorab online zu reservieren. Ebenso sind die Preise auf weiter entfernten Flughafen-Parkplätzen deutlich billiger – und nicht selten ist in den entsprechenden Angeboten sogar ein kostenfreier Transfer zum jeweiligen Terminal im Preis inbegriffen. (sep)

Rubriklistenbild: © Waldmüller/Imago

Kommentare