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Verhaltenstipps

Panne auf linken Spur: Vorsicht beim Spurwechsel

Eine Panne auf der linken Spur kann gefährlich sein. Daher ist es wichtig, sich bei Spurwechsel und Co. richtig zu verhalten.

Eine Panne auf der Autobahn ist für die meisten Autofahrer wohl ein absolutes Horrorszenario. Im besten Falle ist man grade auf der rechten Spur unterwegs, sodass man sich auf den Standstreifen retten kann. Mit dem richtigen Verhalten lässt sich die Panne dann leicht meistern. Doch was ist, wenn man plötzlich auf der linken Fahrbahn liegen bleibt?

Auch in diesem Fall ist es wichtig, sich richtig zu verhalten. Doch wie? „Sobald man als Fahrer mitbekommt, dass etwas mit dem Fahrzeug nicht stimmt, heißt es, Warnblinklicht einschalten und versuchen, möglichst auf dem Seitenstreifen oder an der nächsten Haltebucht zum Stehen zu kommen“, sagt Achmed Leser, Unfallexperte vom TÜV Thüringen der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Bei einer Panne auf der linken Spur sollten sich Insassen zwischen den Mittelleitplanken in Sicherheit bringen. (Symbolbild)

Panne auf linken Spur: Vorsicht beim Spurwechsel

Fährt das Fahrzeug, empfiehlt es sich, die nächste Ausfahrt oder den nächsten Parkplatz ansteuern. Wer wegen einer drohenden Panne auf den Seitenstreifen wechseln will, sollte dabei jedoch besonders aufmerksam sein. „Da die anderen Fahrzeuge mit einem Geschwindigkeitsüberschuss auf das Pannenfahrzeug auflaufen, ist hier beim Spurwechsel auf den Seitenstreifen äußerste Vorsicht geboten“, betont Leser.

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

Doch was ist, wenn das Fahrzeug auf der linken Spur zum stehen kommt und es nicht mehr möglich ist, sich auf den Standstreifen zu retten? In diesem Fall rät der Experte dazu, möglichst nah an der Mittelleitplanke zu halten. Die Insassen sollten das Auto über die Fahrerseite verlassen und sich vom Fahrzeug in Fahrtrichtung entfernen.

Panne auf linken Spur: Autobahn nicht zu Fuß überqueren

Sofern möglich, sollten diese anschließend Schutz zwischen den Mittelleitplanken suchen. Zu Fuß sollte man nach einer Panne auf der linken Spur jedoch in keinem Fall versuchen, die Fahrbahn zu überqueren – hier besteht höchste Lebensgefahr. Stattdessen sollte man sich an einige einfache Verhaltensrichtlinien halten:

  • Warnblinklicht einschalten.
  • Warnweste anziehen, bevor man das Fahrzeug verlässt.
  • Alle Insassen müssen das Auto unverzüglich verlassen und sich nach Möglichkeit hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen.
  • Notruf absetzen oder die Polizei informieren! Diese organisiert dann auch eine zügige Bergung des Fahrzeugs.
  • Warndreieck beziehungsweise Warnleuchte aufstellen. Dabei geht der Eigenschutz jedoch vor, ihr Leben sollten Autofahrer also nicht riskieren. Gerade bei einer Panne auf der linken Spur muss je nach Begebenheit abgewogen werden, ob ein Zurücklaufen zwischen den Mittelschutzplanken möglich ist. Das Absichern der Unfall- beziehungsweise Pannenstelle ist jedoch Pflicht.

Rubriklistenbild: © MiS/Imago

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