Stiftung Warentest

Nicht alle Fahrradtaschen schützen vor Nässe

+
Auf dem Arbeitsweg oder bei Touren in der Freizeit: Gepäcktaschen erweitern den Nutzwert von Fahrrädern - die Stiftung Warentest hat 20 Modelle unter die Lupe genommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Für den Weg zur Arbeit oder Touren in der Freizeit - das Fahrrad ist beruflich wie privat für viele das Mittel der Wahl. Den nötigen Stauraum bieten Fahrradtaschen. Welche Modelle taugen etwas?

Berlin (dpa/tmn) - Jede vierte Fahrradtasche erweist sich im Test als Reinfall. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt ("test"-Ausgabe 6/2019), die 20 Modelle untersucht hat. 5 fielen dabei mit einem "Mangelhaft" durch. Kritikpunkte der Tester: zu unpraktisch, wenig regendicht, unsicher oder zu viele Schadstoffe.

6 der 10 Citytaschen für 36 bis 210 Euro sind nicht richtig wasserdicht, was bei Regen für Laptop und Co schlecht ausgehen kann. Außerdem weisen 3 Modelle zu viele Schadstoffe auf und wurden daher als "mangelhaft" bewertet.

Nur die Vaude Augsburg III L und die Ortlieb Downtown 2 schneiden insgesamt "gut" ab, obgleich auch sie Schwächen zeigen. Sie kosten jeweils circa 140 Euro. 3 Citytaschen sind "befriedigend", 2 immerhin "ausreichend".

Bei den Tourentaschen für 26 bis 130 Euro sieht es generell besser aus. Hinter dem Testsieger mit "sehr gut" Ortlieb Black-Roller High Visibility (110 Euro) reihen sich 4 Modelle mit "gut" ein. So etwa die Ortlieb Black-Roller Classic (130 Euro) und der günstige Decathlon B'Twin Trekkingbike Bag 500 für 26 Euro.

2 Taschen sind "befriedigend", 1 ist "ausreichend". 9 von 10 schützen auch bei Regen. Das ist hier noch wichtiger als bei Citytaschen. 1 tut es nicht und erhielt wie noch ein weiteres schadstoffbelastetes Modell die Note "mangelhaft". Tipp: Normale Aktentaschen passen oft auch gut in Tourentaschen.

Test

Zurück zur Übersicht: Auto

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT