Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fahrerflucht

Nach Unfall mit Car-Sharing-Auto immer Polizei anfordern

Nutzer von Car-Sharing Angeboten sollten auch bei kleineren, selbstverursachten Schäden am Leihwagen die Polizei rufen. Foto: Martin Gerten
+
Nutzer von Car-Sharing Angeboten sollten auch bei kleineren, selbstverursachten Schäden am Leihwagen die Polizei rufen. Foto: Martin Gerten

Car-Sharing setzt auf flexible Mobilität in Großstädten. Doch wie verhält man sich als Fahrer, wenn man einen Schaden am Leihfahrzeug verursacht?

Berlin (dpa/tmn) - Wer mit einem Car-Sharing-Auto unterwegs ist, muss nach einem Unfall immer die Polizei hinzuziehen. Das gilt auch dann, wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt war und nur Schaden am Mietfahrzeug entstanden ist.

Andernfalls droht Ärger wegen Unfallflucht, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Laut einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten (Az.: 297 Gs 47/18) liegt Unfallflucht dann vor, wenn ein Schaden «an fremden Sachen» entsteht. Fahrer von Car-Sharing-Wagen haben entsprechend bei einem Unfall eine Feststellungspflicht gegenüber dem Fahrzeug-Vermieter - insbesondere deshalb, weil durch das Modell des Car-Sharings mit Abgabe an beliebigen Orten keine Kontrolle bei einer Rückgabe des Fahrzeugs stattfindet.

Im verhandelten Fall war ein Mieter eines Car-Sharing-Fahrzeugs auf einer Stadtautobahn mit der Leitplanke kollidiert, dabei entstand Schaden am Auto. Der Mann entfernte sich ohne Feststellung seiner Personalien durch die Polizei vom Unfallort. Als Folge drohte ihm der Führerscheinentzug, wogegen er sich vor Gericht wehrte - letztlich erfolglos.

Urteil in der Datenbank des Amtsgerichts

Kommentare