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Ein Euro pro Liter

Ukraine-Krieg: Wird Autogas jetzt knapp und teuer?

Knappes Gas, teurer Sprit – und jetzt noch die Abschaltung von Nord Stream 1: Wird bald auch Autogas (LPG) zum raren Rohstoff?

München – Die Sorge vor einer Energie-Knappheit und die extrem steigenden Preise als Folge des Ukraine-Krieges treiben derzeit Hausbesitzer und Mieter ebenso um wie Autofahrer: Denn von Strom über Gas bis hin zu Kraftstoff ist derzeit so ziemlich alles teurer, was man zum Fahren und Heizen benötigt. Auch der Tankrabatt hilft da nur bedingt.

Preisvorteil: Autogas kostet nicht mal die Hälfte von Sprit.

Ukraine-Krieg: Wird Autogas jetzt knapp und teuer?

Nur eine Kraftstoff-Art bleibt, zur Verblüffung mancher Autofahrer, relativ preiswert: LPG für Fahrzeuge mit Gasbetrieb. Das „Liquified Petroleum Gas“ (also Flüssiggas) wird auch als Autogas bezeichnet. Allerdings ist es nicht zu verwechseln mit Erdgas (CNG), das an Tankstellen und bei Autos nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Nach wie vor ist das steuerlich geförderte LPG für etwa einen Euro pro Liter zu bekommen, teilweise notieren die Preise sogar noch im Cent-Bereich. Wird sich das nach der Abschaltung von Nord Stream 1 durch Russland nun vielleicht doch ändern?

Ukraine-Krieg: LPG kommt nicht aus Russland

Wahrscheinlich eher nicht. Den LPG stammt zu einem großen Teil aus europäischen Erdöl-Raffinerien, und nicht von russischen Gasfeldern. Es ist ein Nebenprodukt der Sprit-Herstellung. Deutschland, Großbritannien und Italien rangieren (hinter den USA und Japan) auf Platz drei, vier und fünf der Produktionsländer, auch Spanien, die Niederlande und Frankreich liefern zuverlässig.

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So ist es bei einer Energiekrise zwar möglich, dass aufgrund der wirtschaftlichen Zusammenhänge die LPG-Preise leicht anziehen. Zu Engpässen bei der Versorgung dürfte es allerdings vorerst nicht kommen – es sein denn, sehr viele Autofahrer steigen plötzlich auf Modelle wie den Dacia Jogger mit LPG-Antrieb um.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Maria Weber/Imago

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