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Sicher hinterm Steuer

Kaffee und Wundermittel helfen nicht gegen Restalkohol

Gegen Restalkohol ist auch Kaffee machtlos. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Gegen Restalkohol ist auch Kaffee machtlos. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Nach einer durchzechten Nacht enthält der Körper Restalkohol. Viele setzen sich dennoch hinters Steuer und glauben, ihn mit Kaffee bekämpfen zu können. Eine gute Idee ist das nicht.

Stuttgart (dpa/tmn) - Nach einer Party mit Alkohol gibt es für Feiernde nur eine Möglichkeit, sicher und ohne Strafen durch den Verkehr zu kommen: das Auto stehen lassen.

Öffentliche Verkehrsmittel oder etwa ein Taxi sind Alternativen. Das gilt im Zweifel auch für den Morgen danach. Denn oft wird der Restalkohol unterschätzt, teilt die Expertenorganisation Dekra mit.

Der Mensch baut in einer Stunde nur 0,1 bis 0,15 Promille ab. Ein Beispiel: Bei 1,5 Promille im Blut dauert es somit 10 bis 15 Stunden, um wieder nüchtern zu werden. «Es gibt definitiv kein Wundermittel, um Alkohol schneller abzubauen», warnt Dekra-Verkehrspsychologe Thomas Wagner. Kaffee kann zwar erfrischen, der Einfluss auf die Höhe des Alkoholspiegels sei aber unbedeutend.

Wer ab 0,5 Promille erwischt wird, muss beim ersten Mal mit 500 Euro Geldbuße, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Auch wer schon mit 0,3 Promille etwa durch unsicheres Fahrverhalten auffällt, muss mit Konsequenzen wie Führerscheinentzug und Geldstrafen rechnen.

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