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Schockierende Tierquälerei

Hund in Ersatzrad transportiert – „Was geht in diesen Menschen vor?“

Auf der A3 hat die Polizei eine Tierquälerei der besonderen Art gestoppt: Ein Welpe wurde auf einem Anhänger im Ersatzrad transportiert.

Als Polizist erlebt man im Einsatz auf der Straße so einiges: Dreiste Autofahrer etwa, die die Rettungsgasse zum eigenen Vorankommen nutzen oder Menschen, die bei einer Kontrolle mehr als kurios reagieren. Manchmal gibt es auch Begegnungen, die selbst die Beamten schmunzeln lassen – wie etwa ein VW, der eine Auflaufform als Ölwanne montiert hatte. Absolut nicht lustig war nun allerdings eine Entdeckung der Polizei auf der A3: Ein Hundewelpe wurde dort auf einem Anhänger im Ersatzrad transportiert.

Traurige Entdeckung: Ein Hundewelpe war in einem Ersatzrad auf einem Anhänger transportiert worden.

Hund in Ersatzrad transportiert – „Was geht in diesen Menschen vor?“

Als erstes bemerkt hatte den kleinen Hund eine Verkehrsteilnehmerin: Das Tier befand sich in einem Rucksack, der wiederum im Reserverad eines Anhängers festgezurrt war. Die Frau hatte auf der Autobahn festgestellt, dass der Hund seinen Kopf dort herausstreckte – und alarmierte die Polizei. Die Autobahnpolizei Wiesbaden stoppte das rumänische Gespann schließlich an einem Rastplatz.

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

Hund in Ersatzrad transportiert – mehr als zwei Stunden auf Anhänger

Besonders traurig war die „Begründung“ des Hundehalters für den qualvollen Transport: Der vier Monate alte Welpe würde sich ständig im Auto übergeben, erklärte der Mann. Laut Polizei wurde der kleine Hund bereits seit zwei Stunden so transportiert – und die Fahrt sollte noch bis nach Belgien fortgesetzt werden. Wie zwei hinzugezogene Diensthundeführer feststellten, ging es dem Labrador-Mischling gesundheitlich sehr schlecht. Die Beamten zogen den Vierbeiner sofort ein. Der Welpe wurde in eine Tierklinik gebracht und musste für mehrere Tage stationär aufgenommen werden.

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Hund in Ersatzrad transportiert – „Das sind Monster, keine Menschen“

Das Veterinäramt wurde eingeschaltet – gegen den Halter wird nun wegen mehrerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. In den Kommentaren zum entsprechenden Facebook-Post der Polizei äußern viele Nutzer ihr Entsetzen über die Tierquälerei:

  • „Was geht in diesen Menschen vor?“
  • „Unfassbar, wie grausam Menschen sind.“
  • „Das schlimmste Tier ist und bleibt der Mensch.“
  • „Es zerreißt einem als Hundebesitzer das Herz.“
  • „Unglaublich. Sehr gut, dass da jemand geschaltet hat.“
  • „Das sind Monster, keine Menschen.“

Allerdings schossen offenbar zahlreiche User bei ihren Beiträgen auch über die Grenzen der Legalität hinaus, was die Polizei zu einem mahnenden Hinweis zwang: „Wir verstehen Eure Wut und den Zorn über diese Tat. Aber tut uns und Euch den Gefallen und unterlasst diese volksverhetzenden und beleidigenden Kommentare! Ihr macht Euch strafbar und wir werden derartige Äußerungen hier nicht dulden und zur Anzeige bringen.“

Rubriklistenbild: © Polizei Westhessen

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