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Gebrauchtwagen-Verkauf: Fünf Tipps, um einen guten Preis zu erzielen

Wer ein neues Auto kauft, hat häufig ein altes zu verkaufen. Das geht heute meist online und klappt gut, wenn man ein paar Tipps beherzigt. 

Deutschlands Autofahrer kaufen im Jahr durchschnittlich rund drei Millionen Neuwagen. Mehr als doppelt so viele Fahrzeuge werden aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt umgesetzt – aktuell lassen sich teils hohe Preise erzielen, auch wenn sich die Lage langsam entspannt. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Auto als Gebrauchten zu offerieren, sollte allerdings ein paar Tipps beherzigen.

Wer einige Tipps beachtet, tut sich mit dem Verkauf seines Gebrauchtwagens leichter. (Symbolbild)

Gebrauchtwagen-Verkauf – Tipp 1: Den richtigen Zeitpunkt finden

Wer ein vergleichsweise junges Auto verkaufen möchte, muss mit einem hohen Wertverlust rechnen. Der TÜV Nord hat ausgerechnet, dass der Wertverlust eines fünf Jahre alten Fahrzeugs bis zu 65 Prozent betragen kann. In den folgenden fünf Jahren liegt er dann insgesamt nur noch bei 25 Prozent. Die TÜV-Experten raten daher, das Auto nicht zu früh zu veräußern.

Bei älteren Fahrzeugen gilt zudem, den richtigen Zeitpunkt zum Verkaufen zu finden. Da mit zunehmendem Alter meist die Reparaturkosten steigen, muss man abwägen, ob eine Reparatur noch im Verhältnis zum Wert des Autos steht. Der TÜV Nord nennt als Faustregel: Sollte die Reparatur mehr als die Hälfte des Restwerts ausmachen, ist es besser, nicht mehr in den Wagen zu investieren, sondern ihn abzustoßen. Entscheidet man sich trotzdem für eine teure Reparatur, empfehlen die Experten, das Auto so lange wie möglich zu behalten.

Gebrauchtwagen-Verkauf – Tipp 2: Gute Recherche hilft, den richtigen Preis anzusetzen

Eine Recherche auf den Internet-Portalen oder über Zeitungsinserate ermöglicht eine preisliche Einordnung des eigenen Autos. Besonders über die Online-Gebrauchtwagenbörsen lassen sich mittels Such- und Filterfunktionen wie Alter, Kilometerleistung, Ausstattungslinie, Motorisierung schnell vergleichbare Fahrzeuge samt Preis finden.

Gebrauchtwagen-Verkauf – Tipp 3: Möglichst viele Details im Inserat angeben

Die meisten Inserate werden über Online-Portale geschaltet. Damit das Inserat über die Suchfunktion gut gefunden werden kann, ist es wichtig, viele Details zum Fahrzeug zu veröffentlichen. Die meisten davon finden sich im Fahrzeugschein, Ausstattungsdetails findet man im eigenen Kaufvertrag. Einige Internetplattformen erkennen zudem automatisch viele Ausstattungs- und Antriebsmerkmale sowie Daten zum Verbrauch über die Eingabe der Schlüsselnummer oder die Marken-Modell-Auswahl. Informationen wie Kilometerstand, Farbe oder Preis trägt der Verkäufer ebenfalls ein. Weitere Merkmale des Fahrzeugs – „neue Winterreifen vorhanden“, „Nichtraucherfahrzeug“ – kann man meist in einem Kommentarfeld frei beschreiben, dabei sollte man einfach formulieren und auf Abkürzungen verzichten. Auch Mängel sollten hier aufgeführt werden.

Kontroll- und Warnlampen im Auto: Wenn es rot leuchtet, sollten Sie sofort anhalten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Gebrauchtwagen-Verkauf – Tipp 4: Aussagekräftige Fotos machen

Ein gutes Foto entsteht bei Tageslicht, dafür reinigt man das Auto vorher von innen und außen. Unter Umständen lohnt sich auch eine professionelle Fahrzeugaufbereitung, die sich dann auch noch bei der Besichtigung durch Inserenten auszahlen kann. Geparkt wird das Auto für den Fototermin vor einem möglichst neutralen Hintergrund. Bilder von allen Seiten sowie von Innen sind Standard. Sonderausstattungen, aber auch Mängel fotografiert man am besten separat. Um einem Versicherungsbetrug vorzubeugen, sollten Verkäufer das Nummernschild auf den Aufnahmen unkenntlich machen.

Gebrauchtwagen-Verkauf – Tipp 5: Neue HU-Plakette kann sich auszahlen

Käufer eines Gebrauchtwagens achten auf eine frische Hauptuntersuchung (HU). Sie wirkt sich meist positiv auf den Verkaufswert aus. Die Investition in eine HU kann sich auch bei Fahrzeugen mit geringem Restwert rentieren. Eine aktualisierte HU-Plakette kann beim Verkauf 1.000 bis 2.000 Euro ausmachen, so der TÜV. (Elfriede Munsch/SP-X)

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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