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Länder-Vergleich

Teurer Führerschein: Die Schweden und die Schweizer zahlen am meisten

Die Fahrschulkosten zählen zu den größten Posten im Budget junger Deutscher. Im Europa-Vergleich zahlt man in anderen Ländern aber deutlich mehr.

Wer in Deutschland den Führerschein machen will, sollte schon mal rechtzeitig zu sparen beginnen – es sei denn, er kann auf einen kräftigen Zuschuss von Eltern oder Großeltern oder einer anderen spendablen Person hoffen. Je nach Anzahl der Fahrstunden und je nachdem, ob man gleich im ersten Anlauf die theoretische Prüfung (deren Fragenkatalog immer wieder angepasst wird) und die praktische Prüfung besteht, werden hierzulande inzwischen zumeist nicht weniger als 2.000 Euro fällig – teils aber auch deutlich mehr. Ein Vergleichsportal hat nun die Führerscheinkosten europaweit unter die Lupe genommen – Ergebnis: In anderen europäischen Ländern muss man teils noch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Teurer Führerschein: Schweden und Schweizer zahlen am meisten für den „Lappen“

Das britische Vergleichsportal confused.com hat die Kosten in den verschiedenen Ländern verglichen und festgestellt: Am kostspieligsten ist es in Schweden, den Führerschein zu machen. Hier müssen 13,75 Prozent eines durchschnittlichen Jahreseinkommens investiert werden.

Ein Führerschein ist in Deutschland kein billiges Vergnügen – doch in anderen europäischen Ländern zahlt man noch mehr. (Symbolbild)

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Teurer Führerschein: Deutschland preislich im europäischen Mittelfeld

In Deutschland sind es 8,14 Prozent des durchschnittlichen Jahreseinkommens – und das ist immer noch weniger als in den Niederlanden (8.64 Prozent), Frankreich (8,82 Prozent), Österreich (10,10 Prozent) und der Schweiz (10,37 Prozent). Berücksichtigt wurden bei dem Vergleich jeweils Gebühren für Fahrstunden, Prüfungen und die Ausstellung des Dokuments. Wer seinen Führerschein verliert, muss in Deutschland mit Kosten in Höhe von knapp 40 Euro rechnen – und jede Menge Dokumente für die Ausstellung eines neuen einreichen.

Wissenstest Verkehrsschilder: Hätten Sie alle erkannt und wissen, was sie bedeuten?

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
Abbiegepfeil für Autofahrer
Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer.  ©  Malte Christians/dpa (Archivbild)
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein.  © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen
Speedmarathon in Baden-Württemberg
Temposünder und Falschparker müssen davon abgesehen seit 9. November 2021 tiefer in die Tasche greifen. Der erneuerte Bußgeldkatalog sieht härtere Strafen vor: Wer beispielsweise innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt 70 Euro statt wie früher 35 Euro. Höhere Geldstrafen gibt es auch für jene, die verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken und halten. So kostet das Parken in zweiter Reihe nun 55 statt 20 Euro, noch teurer wird es, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden. Neu ist außerdem eine Geldbuße von 55 Euro für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge. © Uwe Anspach/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Führerschein: In Polen kostet der „Lappen“ im Schnitt nur 510 Euro

Ziemlich günstig ist ein Führerschein der Auswertung zufolge in Malta: Hier müssen gerade einmal 5,4 Prozent des durchschnittlichen Jahreseinkommens investiert werden – auch in Polen (6,38 Prozent) und in Luxemburg kommt man billiger weg als in Deutschland.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Etwas anders sieht es aus, wenn man die absoluten Kosten betrachtet: So gesehen zahlen die Schweizer mit im Schnitt 4.580 Euro am meisten für den Schein – am günstigsten ist er aus dieser Warte in Polen mit gerade einmal 510 Euro. Auch hier liegt Deutschland wieder im Mittelfeld – mit durchschnittlichen Kosten in Höhe von 2.169 Euro. (Mit Material von SP-X)

Rubriklistenbild: © Michael Gstettenbauer/Imago

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