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E-Mobilität

Kostenvergleich zeigt auf: Elektroautos sind deutlich günstiger als Verbrenner


In einem aktuellen Kostenvergleich hat Greenpeace gezeigt, dass Elektroautos monatlich weniger Kosten verursachen, als Benziner und Diesel-Fahrzeuge.

Wer sich heute alternativ zu einem Benziner- oder Diesel-Pkw ein Elektroauto zulegt, kann seine Haushaltskasse monatlich um mehrere hundert Euro entlasten. Dies geht aus einem von der Umweltorganisation Greenpeace erstellten Kostenvergleich hervor. Gegenübergestellt wurden dabei die Modelle VW Golf 2.0 TSI*, VW Tiguan 2.0 TDI und VW ID.3 – letzterer zählt zu den beliebtesten Elektroautos in Europa.

VW ID.3 schlägt Konkurrenz: Kosten für Elektroauto deutlich niedriger

Unter der Annahme jährlicher Fahrleistungen von 15.000 Kilometer und unter Berücksichtigung aller anfallenden Faktoren wurden für den Golf mit Benzinmotor 796 Euro und für den Tiguan mit Dieselmotor 883 Euro Monatskosten berechnet, während beim rein elektrisch angetriebenen ID.3 insgesamt 580 Euro anfallen. Die Mehrkosten der Verbrennerfahrzeuge liegen also bei 216 Euro beziehungsweise 303 Euro. Auch unter Berücksichtigung der kürzlich beschlossenen und auf drei Monate begrenzten Energiepreis-Entlastungen würde der Benziner um 183 Euro und der Diesel um 288 Euro teurer sein.

Für die Auswertung der Pkw-Kosten hat die Umweltorganisation vom Verkehrsclub ADAC berechnete Kilometerkosten herangezogen, bei denen alle Autokosten berücksichtigt werden. Allerdings hat Greenpeace die vom ADAC zugrundegelegten Verbrauchsangaben um den Faktor 1,14 erhöht und zusätzlich die Spritpreise auf ein aktuelles Niveau von 2,00 Euro für den Liter Benzin beziehungsweise 1,84 Euro für den Liter Diesel angepasst.

Elektroautos teilweise günstiger als Bahnfahrten

Neben Autokosten hat Greenpeace außerdem noch die Kosten verschiedener Mobilitätsalternativen gegenübergestellt und diese außerdem für verschiedene Haushaltstypen berechnet. Demnach fallen bei einem Single-Haushalt bei Nutzung eines Fahrrads für den Nahbereich und für Fahrten über 10 Kilometer mit der Bahn unter Berücksichtigung der Bahncard 50 monatlich lediglich 205 Euro an. Mit diesem Mobilitätskonzept könnten auch Familien mit zwei unter 14 Jahre alten Kindern selbst gegenüber dem E-Auto noch 51 Euro monatlich sparen. Sind die beiden Kinder allerdings über 14 Jahre alt, würden für Rad-/Bahnnutzung monatlich 790 Euro und damit 210 Euro mehr als ein E-Auto verursachen. (Mario Hommen/SP-X) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © VW/SP-X

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