Iridium

Erstes Wohnmobil mit reinem Elektroantrieb: Was hat es auf dem Kasten?

+
Das Elektro-Wohnmobil Iridium soll da erste rein elektrisch betriebene auf dem Markt sein.

Die Caravaning-Branche boomt nun schon seit einiger Zeit, da ist es an der Zeit auch hier an der Elektromobilität zu arbeiten. Das E-Wohnmobil Iridium wagt den Anfang.

  • Die Elektromobilität hält nun langsam auch bei Wohnmobilen Einzug.
  • Das laut Herstellerangaben erste Wohnmobil mit rein elektrischem Antrieb ist nun auf dem Markt.
  • Was das Elektro-Wohnmobil zu bieten hat, erfahren Sie hier.

Elektro-Wohnmobil Iridium: Das sind Reichweite, Leistung & Co

Bei den Reisemobilen mit Wohnaufbau wird nun auch die Elektromobilität Wirklichkeit. Zwar gab es bereits einige Studien, Serienreife hatte bislang jedoch noch keine. Im vergangenen Jahr feierte nun das erste Wohnmobil mit reinem Elektroantrieb seine Premiere, ab sofort kann es bestellt werden. Unter dem Namen Iridium präsentiert der Hersteller WOF das nach eigenen Angaben erste, rein elektrisch angetriebene Reisemobil.

Der Iridium ist ein Teilintergierter auf Basis des Bela P 69 mit vier Schlafplätzen. Es ist 6,95 Meter lang, 2,32 Meter breit und 2,95 Meter hoch. Zwei Batterie-Versionen werden angeboten: eine mit einem 86,4-kWh, eine mit 108 kWh-Akku. Letztere soll eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer haben, die kleinere Batterie reicht laut Hersteller für rund 300 Kilometer. Die Maximalleistung beträgt 140 kW, als Dauerleistung sind 90 kW angegeben. Beeindruckend ist das maximale Drehmoment, das 720 Nm beträgt.


Auch interessant: Autofahrer verlieren Interesse an Diesel-Fahrzeugen - das fahren Deutsche lieber.

Wie lange hält der Akku des Elektro-Wohnmobils Iridium?

Die Schnellladung mit 50 kW soll an der entsprechenden Ladesäule zwei bis zweieinhalb Stunden, an der Haushaltssteckdose sind bis zu 30 Stunden nötig. Der Hersteller bescheinigt den Akkus eine Lebensdauer von etwa 3.000 Ladezyklen, was im Wohnmobilleben einem Zeitraum von mindestens zehn Jahren entsprechen dürfte.

Wer zu den E-Mobilitätsvorreitern bei den Reisemobilen gehören möchte, muss für das Iridium E-Mobil allerdings einen stattlichen Preis bezahlen: 169.000 Euro (mit großer Batterie 197.900 Euro) sind dafür aufgerufen. Es wird auf Bestellung produziert.

Lesen Sie auch: Der neue VW e-Up: So gut und günstig kann ein E-Auto sein.

Volker Pfau

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz).  © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Kommentare