Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach einer Million Kilometer

Was ein Vielfahrer über den Tesla Model S herausfand

Eine Million Kilometer hat sein Tesla Model S, Baujahr 2013, seit dem 28. November auf dem Tacho. Foto: Marijan Murat/dpa
+
Eine Million Kilometer hat sein Tesla Model S, Baujahr 2013, seit dem 28. November auf dem Tacho. Foto: Marijan Murat/dpa

Die meisten Elektroautos sind noch jung. Daher fehlen oft verlässliche Daten über das Langzeitverhalten solcher Fahrzeuge. Immerhin gibt es nun den Erfahrungsbericht eines Autofahrers aus Karlsruhe. Er war eine Million Kilometer mit einem Tesla Model S unterwegs.

Stuttgart (dpa) - Hansjörg Freiherr von Gemmingen-Hornberg fährt Elektroauto aus Überzeugung. Viel Zeit für andere Aktivitäten bleibt dem 56-Jährigen aus Karlsruhe allerdings auch nicht. Eine Million Kilometer hat sein Tesla Model S, Baujahr 2013, seit Kurzem auf dem Tacho.

Vor allem, um zu beweisen, dass es geht. «Es wird so viel Bashing betrieben, dem will ich entgegenwirken», sagte von Gemmingen in Stuttgart, wo er unter den Augen eines Sachverständigen die letzten Kilometer bis zur Millionenmarke zurücklegte.

Im Schnitt rund 600 Kilometer am Tag hat der Vielfahrer in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben zurückgelegt, um sein Ziel zu erreichen - immer ganz gemütlich, zwar viel auf der Autobahn, aber selten mit mehr als Tempo 120. «So viel anderes mache ich ja nicht», sagte von Gemmingen. Der gelernte Landwirt lebt von seinem Vermögen, das Autofahren ist sein Hobby.

Ganz ohne Verschleiß hat sein Tesla die intensive Nutzung nicht überstanden. Der Akku ist der zweite, der Motor schon der vierte. Alle 50.000 Kilometer war ein neuer Satz Reifen fällig. Was ihn sein Abenteuer bisher gekostet hat, wisse er nicht, sagt von Gemmingen. «Ich hab das noch nie so genau nachgerechnet.» Als Tesla-Fahrer der ersten Stunde lädt er an den sogenannten Superchargern des Autobauers noch immer kostenlos. Vieles laufe zudem über die Garantie. Tesla selbst, beteuert er, habe mit seiner Millionenfahrt nichts zu tun und unterstütze ihn auch nicht.

Kommentare