Nur als E-Auto

Dritte Generation des Kia Soul startet

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Volle Ladung: Den kastig gezeichneten Soul bringt Kia nur noch als E-Auto nach Europa. Foto: Kia/dpa-tmn

Der neue Kia Soul kommt in Europa nur noch als E-Auto auf die Straße. Wie weit der Kastenwagen mit einer Akkuladung kommt, und wie schnell er werden kann, hängt von der gewählten Motorvariante ab.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Kia bringt im April die dritte Generation des Soul an den Start. Den kastigen kleinen Van wird es in Europa nur noch als Elektroauto geben.

Die Preise stehen dem Hersteller zufolge noch nicht fest. Sie werden aber nach Informationen aus Unternehmenskreisen angesichts des besseren Antriebs und der erweiterten Ausstattung wohl bei über 30.000 Euro beginnen.

Technisch eng verwandt mit dem Geländewagen Niro, aber sehr viel polarisierender gezeichnet und zum Beispiel mit einem Online-Infotainmentsystem ausgestattet, wird es auch den Soul mit zwei Antriebsvarianten geben. Das teilt der Hersteller mit.

In der Basisversion kommt die E-Maschine an der Vorderachse auf 100 kW/136 PS. Die Akkus haben eine Kapazität von 39,2 kWh. Das reicht laut Kia für ein Spitzentempo von 155 km/h und einen Aktionsradius, der im Normzyklus bei 277 Kilometern liegt.

Alternativ gibt es den E-Soul auch mit 150 kW/204 PS und einem 64 kWh-Akku. Dann schafft der Stromer bis zu 167 km/h und kommt auf eine Normreichweite von 452 Kilometern.

Zwar hat Kia die typische Form des Soul gewahrt, das Format aber ein wenig angepasst. So wachsen der Radstand um drei Zentimeter auf 2,60 Meter und die Länge um sechs Zentimeter auf 4,20 Meter. Kia verspricht deshalb etwas mehr Platz auf allen Plätzen und ein größeres Kofferraumvolumen: Hinter die große Klappe mit dem umlaufenden Rücklicht passen deshalb nun 315 bis 1339 Liter.

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