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Start-up aus Augsburg

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Hopper Mobility verbindet E-Bike und E-Auto

Klein, praktisch und umweltfreundlich: Mit einer Art komfortablem Elektro-Lastenfahrrad wollte Hopper Mobility bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugen.

E-Bikes gewinnen zunehmend an Popularität – kann man damit doch mit wenig Kraftaufwand auch etwas weitere und steilere Strecken zurücklegen. Und das Ganze auch noch ziemlich umweltschonend. Das Problem: Wenn es regnet, wird man nass – was gerade auf dem Weg zur Arbeit nicht unbedingt toll ist. Außerdem lässt sich auf dem Fahrrad wenig transportieren – Wer also für eine Familie einkaufen muss, tut sich damit schwer. Das Start-up Hopper Mobility aus Augsburg (Bayern) glaubt, für diese Probleme die richtige Lösung zu haben: Mit einem speziellen elektrischen Lastenfahrrad wollten die Gründer bei „Die Höhle der Löwen“ (Vox) die Investoren überzeugen.

Am Montag (05.09.2022) war das Augsburger Start-up bei „Die Höhle der Löwen“ (Vox). Leider ist es jedoch nicht zum Deal-Abschluss gekommen.

Mit dem E-Lastenfahrrad Hopper will ein Start-up aus Augsburg die Investoren bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugen.

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Hopper Mobility kombiniert E-Bike mit E-Auto

Gegründet wurde das Start-up von Martin Halama (32) Georg Schieren (24), Torben Müller-Hansen (24) und Philipp Herrmann (33). Ihr dreirädriger Hopper (ein Rad hinten, zwei vorne) soll quasi die optimale Mischung zwischen den Umwelt-Vorteilen eines Fahrrads und dem Komfort eines Autos bilden – und ist natürlich in erster Linie für den Einsatz in der Stadt gedacht. Das Gefährt geht als E-Bike durch und darf laut dem Start-up somit auf dem Fahrradweg fahren – ein Bußgeld muss hier also niemand fürchten. Auf der Straße wäre der Hopper wohl auch eher ein Hindernis: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h. Bis zu diesem Tempo wird der Fahrer ähnlich wie bei einem E-Bike von einem Elektromotor unterstützt.

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Fokus des Hopper liegt auf Praktikabilität und Komfort

Aber der Fokus des E-Gefährts, das etwas dem Renault Twizy ähnelt, liegt auch nicht auf Maximalgeschwindigkeit, sondern auf Praktikabilität und Komfort: So sitzt der Fahrer deutlich bequemer als auf einem Fahrrad und hat zudem ein Dach über dem Kopf, das ihn vor Regen und Wind schützt. Dazu verfügt der Hopper über einen Kofferraum mit einem Volumen von 220 Litern. Alternativ ist dort Platz für einen zweiten Sitz.

Dank seiner relativ kompakten Abmessungen (2 Meter lang, 0,88 Meter breit) passt der Hopper auch in kleine Parklücken. Die Batterie lässt sich herausnehmen und an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose aufladen. Optional ist das elektrische Lastenfahrrad auch mit einem Solardach erhältlich – was an das Konzept des Elektroautos Sono Sion erinnert. Die Solarzellen bescheren dem Gefährt laut dem Start-up pro Stunde in voller Sonneneinstrahlung fünf Kilometer Reichweite. Die Gesamtreichweite des rund 120 Kilogramm schweren Fahrzeugs gibt Hopper Mobility mit 60 bis 120 Kilometern an. Dank einer 90-Grad-Hinterradlenkung hat der Hopper einen Wendekreis von nur zwei Metern.

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): Startversion des Hopper ist bereits ausverkauft

Allerdings hat der Hopper auch seinen Preis: Die Startversion (Pilot-Hopper) kostet 7.299 Euro – ist aber laut Website auch schon ausverkauft. Ende 2022 sollen die ersten E-Lastenräder aus Augsburg ausgeliefert werden.

Rubriklistenbild: © RTL/Bernd-Michael Maurer

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