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Winterwetter

Der Pedelec-Akku mag es lieber wärmer

Dich nehm' ich mit
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Im Winter montieren Pedelecfahrer den Akku besser ab und nehmen ihn mit ins Haus. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Wer auch in der kalten Jahreszeit nicht auf sein Elektrofahrrad verzichtet, widmet dem Akku besser etwas mehr Aufmerksamkeit. So bleibt der Kraftspender auch über den Winter fit.

Berlin (dpa/tmn) - Kälte mögen die Akkus von elektrischen Fahrrädern gar nicht. Sie kann ihnen speziell auf lange Sicht schaden. Damit sie den Winter gut überstehen, helfen ein paar Tipps vom Tüv-Verband (VdTÜV).

Bei Frost bleibt der Akku lieber nicht draußen am Pedelec, sondern kommt mit in die Wohnung oder lagert in einem wärmeren Keller. So büßt er nicht an Leistung und maximal nutzbarer Kapazität ein. Einen kalten Akku lässt man idealerweise vor dem Start etwas Zeit zum Aufwärmen auf etwa 20 Grad oder startet erst einmal nur mit dem geringsten Unterstützungsgrad. Der Handel bietet zudem Kälteschutzhüllen für Akkus an.

Vor dem Laden wartet man bei zu kalten Akkus besser, bis diese Zimmertemperatur erreicht haben. Dass zu kalte Akkus überhaupt geladen werden können, verhindern laut Tüv-Verband einige Systeme automatisch. Der Schutz vor niedrigen Temperaturen gilt auch für alle Akkus, die den Winter über gar nicht zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist zu verhindern, dass die ungenutzten Stromspender sich vollständig entladen. Um die Ladung nicht unter 30 Prozent fallen zu lassen, laden Pedelecbesitzer den Akku in der Winterpause von Zeit zu Zeit nach. Dabei die Herstellerangaben beachten.

© dpa-infocom, dpa:210112-99-993400/2

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