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Brauchen Lkw-Fahrer beim Zurücksetzen einen Einweiser?

Beim Einparken muss sich der Lkw-Fahrer auf einen Einweiser verlassen. Foto: Inga Kjer
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Beim Einparken muss sich der Lkw-Fahrer auf einen Einweiser verlassen. Foto: Inga Kjer

Essen (dpa/tmn) - Piepsender Warnton und Einweiser: Beim Zurücksetzen kann ein Lkw-Fahrer nicht genug Vorsicht walten lassen. Der Bereich hinter dem Fahrzeug ist nämlich so gut wie nicht einsehbar.

Baut ein Lkw-Fahrer beim Rangieren ohne einweisenden Helfer einen Unfall, kann er sich damit strafbar machen. Darauf weist der TÜV Nord hin. Laut Straßenverkehrsordnung und Unfallverhütungsvorschrift «Fahrzeuge» (UVV) dürfe niemand beim Rückwärtsfahren gefährdet werden. Ein piepsender Warnton reiche beim Lkw in der Regel nicht aus. Aber ein Einweiser könne dem Fahrer die notwendige Unterstützung geben.

Rangieren mit einem Lkw fordert im Vergleich zum Pkw mehr Fahrkönnen: Denn der Bereich hinter dem Fahrzeug ist praktisch nicht einsehbar, man fährt also fast blind, so der TÜV. Die Außenspiegel sind auch keine große Hilfe, denn der Tote Winkel hinter und neben dem Lkw ist sehr groß. Ein weiteres Manko: die meist schallisolierten Fahrerkabinen, die den Fahrer akustisch vom Geschehen abschneiden.

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