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M-SUV

BMW präsentiert XM: „Ihr solltet euch entschuldigen“

BMW hat die Serienversion des XM vorgestellt. Wie schon die Studie wird der SUV der Sport-Tochter M auf Twitter und Instagram zerrissen.

Seit dem legendären BMW M1, dessen Räder ein Vermögen kosten können, hat die M GmbH kein eigenes Modell mehr entwickelt. Mit dem XM ändert sich das nun. Wie der SUV aussehen könnte, hatten die Münchner bereits Ende 2021 angeteasert und bezeichneten das Design „mutig, robust und neu – jenseits sämtlicher Normen und Konventionen“. Bei den Fans kam die Studie jedoch alles andere als gut an. Und auch an der Serie scheiden sich die Geister.

Bis der BMW XM aber zu den Kunden rollt, dauert es noch etwas. Ab Dezember 2022 wird der Plug-in-Hybrid-SUV im amerikanischen BMW Group Werk Spartanburg produziert und kommt dann im Frühjahr 2023 weltweit in den Handel. Ein genaues Datum nennen die Münchner nicht. Angetrieben wird der SUV von einem 4,4-Liter-V8-Motor (489 PS/360 kW), der von einem Elektromotor (197 PS/145 kW) unterstützt wird. So kommt eine Systemleistung von 653 PS (480 kW) zustande.

Der BMW XM ist das erste eigene Auto der M GmbH seit dem M1.

BMW präsentiert XM: „Ihr solltet euch entschuldigen“

Optisch unterscheidet sich die Serienversion des BMW XM kaum von der Studie. Besonders auffällig bleibt weiterhin die Frontpartie des SUV mit dem großen Kühlergrill. Auch die Leuchtbänder um die Nieren sind erhalten geblieben und werden durch eine goldfarbene Einfassung ergänzt.

Spritschleudern der Autogeschichte: 43,5 Liter auf 100 Kilometer

Ein Chevrolet Camaro.
Mit dem Camaro reagierte Chevrolet Ende 1966 auf den beleibten Ford Mustang. Das Muscle Car aus Detroit erwies sich mit dem V8-Motor und 7 Litern Hubraum jedoch als sehr durstig: Bis zu 43,5 Liter auf 100 Kilometern waren keine Seltenheit. © Chevrolet
Ein roter Lamborghini Countach.
Im Heck des ersten Lamborghini Countach verrichtete ein V12-Motor mit 5 Litern Hubraum seinen Dienst. Mit bis zu 33,5 Litern auf 100 Kilometern war der Sportwagen jedoch alles andere als sparsam. Die Neuauflage dürfte dank Hybrid-Antrieb deutlich weniger verbrauchen. © Thomas Zimmermann/Imago
Rolls Royce Corniche Cabrio Baujahr 1984
Der Rolls-Royce Corniche ist mit rund drei Tonnen wahrlich kein Leichtgewicht. Kein Wunder also, dass sich auch der V8-Motor mit 7 Litern Hubraum als Schluckspecht erwies. Bis zu 29 Liter gönnte sich der edle Brite auf 100 Kilometer. © Sebastian Geisler/Imago
Ein Dodge Charger.
Auch der Dodge Charger ist ein Klassiker der amerikanischen Automobil-Geschichte. Getreu dem Motto „Höher, schneller, weiter“ fällt auch sein Spritverbrauch üppig aus. Bei frühen Modellen waren bis zu 27 Liter auf 100 Kilometer möglich. © Panthermedia/Imago
Aston Martin Lagonda
Optisch kann man vom Aston Martin Lagonda halten, was man möchte. In Sachen Spritverbrauch zählt der Brite, mit bis zu 26,1 Liter auf 100 Kilometern, aber zu den durstigsten Autos, die jemals gebaut wurden.  © Tim Graham/Imago
Hummer H1
Der Hummer H1 wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Militär-Herstellers AM General gebaut. Dieser verkaufte die Markenrechte schließlich an General Motors. So wuchtig wie der Geländewagen aussieht, war auch sein Verbrauch, der bei bis zu 24,5 Liter auf 100 Kilometer lag. Die Neuauflage des Klassikers ist im übrigen rein elektrisch unterwegs. © Sebastian Geisler/Imago
Bentley Arnage
Bis 2010 baute Bentley den 2,6 Tonnen schweren Arnage, auf dem auch die State Limousine der verstorbenen Königin Elisabeth II basierte. Mit dem größten Motor war ein Verbrauch von 24,2 Liter auf 100 Kilometer möglich.  © Sebastian Geisler/Imago
Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport L Edition Type 35
Der Bugatti Veyron war eines der ersten Autos mit Straßenzulassung, das mehr als 1000 PS unter der Haube hatte. Der Motor des „Super Sport“ leistete sogar 1.200 PS. Die Folge: ein Verbrauch von durchschnittlich 24,1 Litern auf 100 Kilometer. Innerorts sind sogar bis zu 37,2 Liter möglich. © Sebastian Geisler/Imago
Dodge Challenger RT
Neben dem Charger eroberte Dodge auch mit dem Challenger den US-Muscle-Car-Markt. Letztere zeigte sich mit einem Verbrauch von 23,5 Litern auf 100 Kilometer etwas „sparsamer“. © Andre Poling/Imago
Dodge Viper RT10
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das gilt auch für Dodge, denn auch die Viper erweist sich als besonders durstig: bis zu 21,1 Liter auf 100 Kilometer waren möglich. Gebaut wurde der Sportwagen von 1992 bis 2017. © Eibner/Imago

Das Akzentband an den Seiten des BMW XM ist ebenfalls in Gold gehalten und soll an die schwarze Karosserieleiste des BMW M1 erinnern. „Weitere historische Anleihen sind die beiden in die flache Heckscheibe eingravierten BMW Embleme und die markante Lamellenstruktur der skulptural gestalteten Heckleuchten“, heißt es in einer Presseerklärung.

BMW präsentiert XM: SUV erinnert Nutzer an ein Schwein

Verschwunden ist indes die „Delle“ am Heck des BMW XM, der wie ein Modell von Citroën heißt. An ihre Stelle ist nun ein dezenter Dachspoiler getreten. Und auch die Front- und Heckscheinwerfer haben sich im Design verändert. Vorne setzt BMW auf die vom 7er bekannten Doppelscheinwerfer, hinten ist man ebenfalls deutlich konservativer geblieben als noch in der Studie.

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Bei den Fans kommt der BMW XM dadurch jedoch nicht viel besser an. Auf Instagram schreibt ein Nutzer: „Ihr solltet euch für dieses schreckliche Design entschuldigen.“ Auch die Assoziation mit einem Schwein ist bei vielen Nutzern erhalten geblieben. Lob gibt es derweil vor allem für den Innenraum und von einigen wenigen auch für die Optik des SUV. Die Mehrheit der Nutzer findet den XM jedoch schrecklich, wie ein Blick in die Kommentare bei Twitter und Instagram zeigt:

  • „Eine absolute Beleidigung für alle legendären ///M Modelle und ///M im Allgemeinen.“
  • „Was zur Hölle rauchen Designer heutzutage?“
  • „Jedes neue Design von BMW wird einfach immer schlechter.“
  • „BMW M ‚Schwein‘ Reihe“
  • „Ein Gesicht, das nicht einmal eine Mutter lieben könnte!“
  • „Man, ich würde gerne eine Probefahrt mit diesem Biest machen!“
  • „BMW ist beim Design immer 4 Jahre voraus .Mir gefällt dieses Design sehr gut, es ist sehr anspruchsvoll!“

Rubriklistenbild: © Enes Kucevic Photography/BMW

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