Rollende Partytheken

Berlin bremst Bierbikes im Bezirk Mitte

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Alkohol und Strassenverkehr passen überhaupt nicht zusammen.

Ein großes Fahrrad und literweise Bier - das sind nach Ansicht der Bierbike-Vermieter die Zutaten für eine gelungene Stadtrundfahrt. Doch die Stadt Berlin bremst die sogenannten Bierbikes aus.

Es hat Platz für bis zu 16 Mitfahrer und für viel Bier - bis zu 30 Liter davon kann das sogenannte Bierbike mitführen. Nun sollen die rollenden Partytheken aus Berlins historischer Mitte verschwinden. „Der Stadtrat hat entschieden, dass es für Bierbikes nur noch eine eingeschränkte Sondernutzung in Mitte geben wird“, sagte der Baustadtrat des Bezirks, Carsten Spallek (CDU).


Damit dürfen die großen Fahrräder mit eingebautem Tresen zwar weiterhin fahren. Doch die Hauptstraßen rund um den Alexanderplatz, der Boulevard Unter den Linden, Friedrichstraße, Gendarmenmarkt, Leipziger Straße/Potsdamer Platz, das Regierungsviertel und rund ums Brandenburger Tor wären ihnen verwehrt.

Nur sind genau diese Gegenden für die Bierbike-Fahrer interessant. „In der Hauptstadt buchen zu 80 Prozent Touristen aus aller Welt eine Sight-Seeing-Tour mit dem Bierbike“, sagte Bierbike-Geschäftsführer Ulrich Hoffmann-Elsässer. „Wenn wir künftig tatsächlich nur noch in Nebenstraßen fahren dürfen, kann ich dichtmachen.“ Bisher habe er auf seinen im Frühjahr gestellten Antrag auf Sondernutzung aber überhaupt keine Antwort vom Bezirk Mitte bekommen, bemerkte Hoffmann-Elsässer. Von den neuen Plänen des Baustadtrates wisse er nur aus der Presse.


Dass die Radler betrunken unterwegs seien und den Verkehr gefährdeten, bestreitet der Betreiber. In viereinhalb Jahren Geschäftszeit habe es bei mehr als 3000 Touren nur einen Unfall wegen Alkohols gegeben. Inzwischen würden vor jeder Fahrt drei Teilnehmer auf ihren Promillewert getestet. Liegt dieser bei mehr als 0,2 Promille gibt es nur alkoholfreies Bier oder die Fahrt fällt aus.

Formal werden Bierbikes wie etwa öffentliche Veranstaltungen eingestuft und müssen mit einer Sondernutzungserlaubnis genehmigt werden. Das kostet 50 Euro im Monat. Baustadrat Spallek würde die Bierbikes lieber ganz verbieten. „Nicht jede Form des Tourismus ist förderlich für Berlin“, sagte er der dpa.

Die neue Regelung gilt nur für Mitte, da jeder Bezirk getrennt entscheidet. Eine stadtweite Lösung sei mit dem Senat nicht möglich gewesen, sagte Spallek. Der Senat und der Bezirk Mitte lehnten Bierbikes in der Vergangenheit zwar einhellig ab, jedoch stritten sie über die Verantwortlichkeiten. 2011 hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschieden, die Sondernutzung dürfe nur verwehrt werden, wenn ein öffentliches Interesse dagegen stehe. Das wiederum hätte Spallek zufolge die Senatsverwaltung definieren müssen.

Die irrsten Autofahrer der Welt

Scheibenwischer kaputt?! Mit einer Paketschnur per Handbetrieb war ein Autofahrer bei Regen auf der Autobahn unterwegs.
Scheibenwischer kaputt?! Mit einer Paketschnur per Handbetrieb war ein Autofahrer bei Regen auf der Autobahn unterwegs. © Polizei
Ein toter Walhai wird auf einem Traktor zu einem Fischgroßmarkt in Xiangzhi (China) transportiert. Ein einheimischer Fischer hatte den Walhai aus dem Meer gezogen. Anfangs war der Mann überzeugt, dass ihm ein "Seeungeheuer" ins Netz gegangen wäre. 
Petri Heil! Ein toter Walhai wird auf einem Traktor zu einem Fischgroßmarkt in Xiangzhi (China) transportiert. Ein einheimischer Fischer hatte den Walhai aus dem Meer gezogen. Anfangs war der Mann überzeugt, dass ihm ein "Seeungeheuer" ins Netz gegangen wäre.  © AFP
Polizei stoppt pinken Opel im "Pozilei"-Design.
Polizei stoppt pinken Opel im "Pozilei"-Design. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in um 1.30 Uhr am Sonntagmorgen in Hüllerup bei Flensburg einen besonderes Fahrzeug stoppten. Und zwar einen rosafarbenen Opel. Hinter dem Steuer saß eine junge Fahrerin. © dpa/ Polizei Flensburg
Man muss schon sehr genau hinsehen, um zu begreifen, was der 47-Jährige aus Polen alles auf seinen 40-Tonner geladen hat: Auto auf Laster auf Laster auf Laster, also drei Fahrzeuge hatte der Lkw-Fahrer auf- und ineinander geladen. Der Polizei Krefeld fiel das ungewöhnliche Gespann auf, als der Mann gerade dabei war, einen weiteren Transporter auf den Anhänger seines Lastzuges zu laden. © Pol Krefeld
3 Laptops im Lkw
Bei einer Routinekontrolle stoppte die Schweizer Polizei am Montag einen Lastwagen mit drei Laptops im Führerhaus. Was einen normalen Menschen schon am Schreibtisch überfordert, praktizierte der Lasterfahrer ganz selbstverständlich hinterm Steuer auf der Autobahn. © Polizei Kanton Solothurn
Da die Hecktüren des Transporters trotz der Millimeterarbeit beim Einpacken nicht ganz zugingen, fiel die Ladung einer Streife der Autobahnpolizei auf. Die beiden kasachischen Fahrer hatten einen Mittelklassewagen auf die Seite gelegt und passgenau hochkant in ihren Kleintransporter geschoben. © Polizei/dpa
Zwei junge Autofreaks haben sich im Kreis Vechta mit einem umgebauten Auto der besonderen Art eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Auspuff des Wagens ragte vorne aus der Motorhaube. Auch über das selbst gemalte Kennzeichen aus Pappe staunten die Beamten nicht schlecht. © Polizei/dpa
Manchmal muss selbst die Polizei noch staunen: Ein Autofahrer hat in Bremervörde eine Badewanne hinter sich hergezogen. Der Anhänger schlingerte an einem langen Seil hin und her. Funken flogen in alle Richtungen. In der Wanne saß ein Mann mit Motorradhelm. © dpa
In Österreich hat es Niko Alm, ein Anhänger der Spaßreligion "Fliegendes Spaghettimonster" mit Nudelsieb auf dem Kopf auf seinen Führerschein geschafft. Er habe gesehen, dass man bei Passfotos ausnahmsweise ein Kopfbedeckung tragen dürfe, wenn diese religiös begründet sei. © Polizei
Auto mit Baumstämmen beladen
Bei einer Kontrolle in Eisenach hat die Polizei einen mit sechs Baumstämmen beladenen Kleinwagen aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer hatte seinen Ford Fiesta mit zweieinhalb Meter langen Stämmen beladen, die weit aus dem Kofferraum herausragten. Die Stämme hatten einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern und die Ladung war nicht gesichert. © Polizei/dpa
Das Wrack eines Pkw Jaguar wird von Tauchern der hessischen Wasserschutzpolizei aus dem Main bei Kelsterbach geborgen. © Polizei/dpa
Bei Vollbremsung Genickbruch: Die Aachener Polizei hat ein höchst riskant beladenes Auto zweier Handwerker in Aachen angehalten. Zwei Stuckateure hatten eine lange Leiter durch den offenen Kofferraum über den Kopf des Beifahrers gelegt und den Hals quasi als Halterung genutzt. © Polizei/dpa
Ist der Fahrer dieses Wagens ein wahrer Einparkkünstler? Urteilen Sie selbst. © herne
Der Mann aus Norwegen war von Polizisten gestoppt worden, als er mit Rollskiern auf der Autobahn unterwegs war, um Benzin für sein liegen gebliebenes Auto zu holen. Nach einer Verwarnung musste der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. © Polizei
Ist dieser Trabi etwa zu überladen? © dpa
VW Polo Couch Sofa an Bord
Unglaublich, was so alles in einen VW Polo (viele denken, das muss doch ein Golf sein) passt. Ein Autofahrer hatte neben seiner Frau eine komplette Couchgarnitur in seinen Wagen gepackt. Doch die Polizei stoppte den Transport.  © Polizei
Ein 24-jähriger Autofahrer hatte in den Kofferraum seines Kleinwagens einen Jetski geladen.
Komplett vom Kurs abgekommen ist wohl dieser Autofahrer: Mit einem Jetski an Bord und offener Heckklappe war der Wassersportler auf der Autobahn unterwegs. © Polizei
Panzer
Das braungrüne Tarnmuster auf dem Wagen hat wenig genutzt. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen fiel der „Panzer“ sofort ins Auge. © Polizei
Panzer
Bei dem kuriosem Gefährt handelte es sich jeoch eigentlich um einen umgebauten Ford Galaxy im Camouflage-Look. Der 26-jährige britische Autobesitzer hatte einen „Geschützturm“ mit passendem Rohr auf das Dach montiert und den Van komplett in Tarnfarben umlackiert.  © Polizei
Pony auf dem Rücksitz: Die Polizei Koblenz stoppte den ungewöhnlichen Transport
Pony auf dem Rücksitz: Die Polizei Koblenz stoppte den ungewöhnlichen Transport. © POL Koblenz
Mit einer Lichterkette hinter seiner Windschutzscheibe hat ein Autofahrer die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen. Dazu hatte der Mann noch nachtaktive Nager an Bord. Die Hamster habe der 29-Jährige nicht allein zu Hause lassen wollen. © Polizei

dpa

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