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Entlastung für E-Autos

Strafsteuer für Autos mit Verbrennungsmotor: Das droht Dieseln und Benzinern

Verbrenner
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Werden Autos mit Verbrennungsmotor bald noch stärker besteuert? (Symbolbild)

Müssen Fahrer von Verbrenner-Autos künftig noch viel tiefer in die Tasche greifen? Das jedenfalls sehen angebliche Überlegungen der Regierung vor.

Das EU-weite Verbrennerverbot ist noch nicht einmal richtig beschlossen, da arbeitet die Bundesregierung angeblich schon an einer weiteren Verschärfung für Autos mit Benzin- oder Dieselmotor.

Angeblich beschäftigt sich das Bundeskabinett mit der Frage, ob man konventionelle Autos höher als bisher besteuern solle. Das berichtet das „Handelsblatt“. Sparsame Autos sollen demnach entlastet werden, und Elektroautos könnten sogar einen Bonus erhalten.

Strafsteuer für Autos mit Verbrennungsmotor: Das droht Dieseln und Benzinern

Schon jetzt ist die Höhe Kfz-Steuer an die Kohlendioxid-Emissionen gekoppelt, während neu zugelassene Stromer mit Akkus oder Wasserstoff für zehn Jahre von dieser Abgabe befreit sind. Diese Unterscheidungen zwischen den Antriebsarten und den Verbrauchswerten würden dann angeblich verschärft.

Elektroautos-Ranking: Das sind die Top Ten der Stromer in Europa

Hyundai Ioniq5
Platz 10: Hyundai Ioniq 5. Gleich nach dem Start im vergangenen Jahr entwickelte sich das südkoreanische SUV zu einem der beliebtesten Stromer seiner Klasse. Dank 800 Volt lädt es schnell und bietet dann bis 507 Kilometer Reichweite. In Europa brachte er es in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf 11.917 Verkäufe. Preis in Deutschland: ab 41.900 Euro. © Hyundai
Peugeot e-208
Platz 9: Peugeot e-208. Französische Kleinwagen hatten Europa, vor allem natürlich auf ihrem Heimatmarkt, schon immer eine Menge Fans. Das ändert sich auch im Elektro-Zeitalter nicht. Der Peugeot e-208 von 2019 (Reichweite bis zu 450 Kilometer) ist einer der Stars im Stellantis-Konzern und brachte es bis April europaweit auf 12.148 Einheiten. Preis in Deutschland: ab 35.350 Euro. © Pontus Lundahl/Imago
Audi q4 e-tron
Platz 8: Audi Q4 e-tron. Das noch relativ kompakte SUV kam 2021 auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des VW-Konzerns auf den Markt, und überzeugte vom Start weg viele Kunden. 12.461 kauften ihn im ersten Tertial des Jahres. Die maximale Reichweite beträgt 534 Kilometer. Preis in Deutschland: ab 41.900 Euro.  © Audi
Renault Zoe
Platz 7: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 12.963 Verkäufen im erfassten Zeitraum war er in Europa sehr beliebt. 395 Kilometern maximale Reichweite sind in dieser kleinen Klasse ein achtbarer Wert. Preis in Deutschland: ab 33.140 Euro. © Renault
Hyundi Ioniq 5
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es bis April in Europa auf 13.354 Verkäufe. Die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis in Deutschland: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
VW ID.4
Platz 5: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit fand in den ersten vier Monaten europaweit 13.870 Kunden. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis in Deutschland: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Kia e-Niro
Platz 4: Kia e-Niro. Die Elektroversion des seit 2016 angebotenen Kompakt-SUV ist in dieser Form mittlerweile nicht mehr bestellbar, schaffte es bis April aber noch zu 16.032 Kunden in Europa. Der Nachfolger heißt Kia Niro EV, schafft bis zu 460 Kilometer und kostet in Deutschland ab 39.990 Euro. © Anders Wiklund/Imago
Fiat 500e
Platz 3: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. Im ersten Tertial dieses Jahres war er mit 18.537 Kunden der erfolgreichste Stromer aus dem Stellantis-Konzern. Je nach Akku-Größe schafft der Cityflitzer 190 bis über 300 Kilometer. Preis in Deutschland: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
Tesla Model Y
Platz 2: Tesla Model Y. Die Schrägheck-Limousine, die mittlerweise auch im deutschen Werk Grünheide gebaut wird, hat sich zu einem der beliebtesten Stromer weltweit entwickelt. In Europa fand sie von Januar bis April 26.616 Käufer. Die maximale Reichweite gibt Tesla mit 533 Kilometern an. Preis in Deutschland: ab 59.965. © Tesla
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers macht den Triumph perfekt: Platz 1 und 2 für die Texaner, auch wenn ihnen der kleine Fiat 500 auf den Fersen ist. Das Model 3 sicherte sich mit 32.697 Verkäufen klar die Pole-Position. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis in Deutschland: ab 52.965 Euro. © Tesla

Strafsteuer für Autos mit Verbrennungsmotor: Umstieg vor 2035 fördern

Hintergrund der Überlegungen ist offenbar die Tatsache, dass ab 2035 zwar neue Autos verboten werden sollen, die klimaschädliche Emissionen ausstoßen – der Bestand an Benzinern. Dieseln und Hybridmodellen aber nicht angetastet wird. Um vor dem Stichtag trotzdem schon möglichst viele Autofahrer zur Elektromobilität zu bewegen, könnten Belohnungen und Bestrafungen per Steuer ein effektives Mittel sein.

Strafsteuer für Autos mit Verbrennungsmotor: Entlastung für E-Autos ist Streitthema

Was von den angeblichen Beratungen dann in der Praxis wirklich beim Autofahrer ankommt, ist allerdings noch völlig offen. Gerade die finanzielle Förderung von Elektroautos, die Bundesfinanzminister und Verbrenner-Fan Christian Lindner (43, FDP) infrage stellt, könnte sich als Streitpunkt herausstellen. (me)

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