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Beim Zurücksetzen gilt erhöhte Sorgfaltspflicht

Die Schuldfrage ist klar: Fährt jemand beim Zurücksetzen auf ein anderes Auto auf, trägt derjenige die volle Verantwortung. Foto: Arne Dedert
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Die Schuldfrage ist klar: Fährt jemand beim Zurücksetzen auf ein anderes Auto auf, trägt derjenige die volle Verantwortung. Foto: Arne Dedert

Wer auf einem Parkplatz rückwärts aus einer Parklücke fährt, ist bei einer Kollision der Schuldige. Die Schuld kann nicht geteilt werden. Denn den rückwärtsfahrenden Autofahrer trifft eine besondere Sorgfaltspflicht.

Müllheim (dpa/tmn) - Beschädigt ein Lkw-Fahrer beim Rückwärtsfahren auf einem Parkplatz ein Auto, trägt er meist die alleinige Schuld.

Es gelten nämlich erhöhte Sorgfaltspflichten beim Zurücksetzen, wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert. Sie verweist auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Müllheim (Az.: 8 C 178/13).

In dem verhandelten Fall hatte eine Autofahrerin ihren Wagen auf einem Autobahnparkplatz hinter einem Lkw abgestellt. Als dieser zurücksetzte, stieß er gegen das Auto und schob es rund einen Meter zurück. Die Richter entschieden, dass der Lkw-Fahrer den Schaden von gut 2000 Euro komplett ersetzen muss. Es sei davon auszugehen, dass er gegen die Pflicht zur erhöhten Sorgfalt verstoßen habe.

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