Bis zu 50 Prozent weniger

E-Auto im Winter: Kälte frisst Reichweite – so können Sie Ihren Akkus helfen

Ein zugeschneites Elektroauto hängt an einem Ladekabel.
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Die Reichweite eines E-Autos kann im Winter für böse Überraschungen sorgen – seien Sie gewappnet.

Eigentlich sollten E-Auto-Fahrer nur wenig Sorge um die Reichweite ihres Elektrofahrzeugs haben müssen. Doch bei winterlichen Verhältnissen und Kälte gehen die Akkus schneller in die Knie.

München – Autofahren bei winterlichen Bedingungen stellt so manchen Autofahrer vor Herausforderungen. Schnee und Eis sorgen für schwierige Bedingungen. Fahrer von E-Autos müssen zudem noch ganz andere Probleme meistern. Dazu zählt Kälte als Reichweitenfresser. Niedrige Temperaturen bedeuten extremen Stress für die Akkus von Elektroautos. Fahrer sollten dies bei ihrer Routenplanung berücksichtigen. Wie krass es einem gehen kann, wenn die Reichweite zum Problem wird und man unterwegs auf die Ladeinfrastruktur angewiesen ist, zeigt der Fall eines Paares, das mit seinem Porsche Taycan für nur 210 Kilometer sage und schreibe neun(!) Stunden brauchte.*

Der Grund für den Verluste an Reichweite: Chemische Reaktionen laufen langsamer ab. Bei E-Auto-Akkus betrifft das vor allem den Ionen-Transport. Die Teilchen müssen auf ihrem Weg zwischen Plus- und Minuspol eine Elektrolyt-Flüssigkeit passieren. Diese wird bei niedrigen Temperaturen dickflüssiger und kann nur wenig Ladung transportieren. Dadurch sinkt die Spannung in der Batterie. Die Leistung ist das Produkt von Spannung und Stromstärke – wird einer der Faktoren kleiner, muss der andere größer werden, um dieselbe Leistung zu erhalten. Die erhöhte Stromstärke führt allerdings zu einem schnelleren Entladen der Batterie. Bei ungünstigen Verhältnissen sind zwischen 30 und 50 Prozent weniger Reichweite möglich. Alles zum E-Auto im Winter und wie Sie sich und Ihren Akku schützen können, lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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