Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kostenloses Parken

„Das ist asozial“: Tesla hängt acht Wochen an Ladestation

In Amsterdam hat ein Tesla-Fahrer acht Wochen lang eine Ladesäule blockiert – und dadurch kostenlos geparkt. Ärger droht ihm aber offenbar nicht.

Amsterdam – Die Zahl der Elektroautos auf den Straßen steigt und steigt. Nicht überall wächst die Ladeinfrastruktur im gleichen Tempo: Der deutsche Verband der Automobilindustrie monierte einen zu langsamen Ausbau, besonders Schnellladesäulen entlang der Autobahnen sind Mangelware. Generell ist beim Thema Laden aktuell viel im Umbruch: Bei Aldi Süd beispielsweise können E-Autofahrer künftig nicht mehr kostenlos Strom zapfen. Ein Ärgernis für E-Autofahrer sind auch „Falschparker“ an Ladesäulen – ein Problem, das Tesla in China bereits mit einer speziellen Lösung bekämpft. In Amsterdam sorgt nun allerdings ein Tesla-Fahrer für Aufregung: Er blockiert mit seinem Stromer eine Ladesäule – und das schon seit acht Wochen.

Seit mehr als acht Wochen hängt in Amsterdam ein Tesla an einer Ladesäule – und parkt dadurch kostenlos. (Symbolbild)

„Das ist asozial“: Tesla hängt acht Wochen an Ladestation

Eine Anwohnerin aus dem Ortsteil Niew Sloten beschwerte sich deshalb bei der Gemeinde über den Dauerparker, wie „NH Nieuws“ Ende Mai 2022 berichtet. Der Besitzer hatte dem Bericht zufolge seinen Tesla vor acht Wochen an die Ladestation (kein Tesla-Supercharger) angedockt und war dann offensichtlich in den Urlaub gefahren. Dass das Model 3 auch wirklich schon so lange dort steht, sollen die Spinnweben am Fahrzeug und Ladekabel belegen.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von 24auto.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Tesla hängt acht Wochen an Ladestation – „Ich glaube, sein Auto ist jetzt geladen“

Die Gemeinde sieht allerdings kein Problem in dem dauerparkenden Tesla: Laut dem Bericht gibt es in Amsterdam nämlich keine zeitliche Begrenzung für das Parken an einer Ladesäule (wie beispielsweise in München, wo man mit Parkscheibe maximal vier Stunden dort stehen darf). Außerdem gebe es in der Stadt „ein großes Netz an Ladestationen“. Die Beschwerdeführerin kann die Reaktion der Gemeinde nicht nachvollziehen: „Wer hier auf dem Bürgersteig parkt, muss 150 Euro Strafe zahlen“, zitiert sie „NH Nieuws“. Wenn man sich allerdings an eine Ladesäule hänge, komme man darum herum.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Auf Facebook erhitzt die Geschichte des Dauerparkers ebenfalls die Gemüter, wie die Kommentare zu dem Bericht zeigen:

  • „Das ist asozial.“
  •  „Ich will wissen wo er arbeitet mit 8 Wochen Urlaub und einem Tesla.“
  • „Es gibt nichts, was ein Vorschlaghammer nicht lösen kann.“
  • „Passt gut in die asoziale Ära, in der wir leben.“
  • „Definitiv keine Schnellladesäule.“
  • „Ich glaube, sein Auto ist jetzt geladen.“
  • „Kostenlose Parkplätze in Amsterdam. Erstaunlich.“
  • „Unverschämt.“

Rubriklistenbild: © Sven Simon/Imago

Kommentare