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ADAC kürt den Stau-Spitzenreiter

Wer im Stau steht, muss ruhigbleiben. In Bayern mussten die Autofahrer am häufigsten eine ungewollte Pause einlegen. Foto: Julian Stratenschulte
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Wer im Stau steht, muss ruhigbleiben. In Bayern mussten die Autofahrer am häufigsten eine ungewollte Pause einlegen. Foto: Julian Stratenschulte

Noch nie haben Autofahrer so oft im Stau gestanden wie in diesem Sommer. Freitags war das Risiko für Autofahrer am höchsten. Das zeigt eine Auswertung des ADAC. Durch diese weiß man nun auch, wo es die meisten Staus gab.

München (dpa) - Auf Bayerns Autobahnen haben Autofahrer in diesem Sommer besonders starke Nerven gebraucht. Fast die Hälfte aller Ferienstaus über zehn Kilometer auf deutschen Autobahnen wurden nach Angaben des ADAC im Freistaat verzeichnet.

Mit 45 Prozent lagen Bayerns Autobahnen an der Spitze - deutlich vor Baden-Württemberg (16 Prozent) und Niedersachsen (11 Prozent). Ausgewertet wurden die Ferienwochen zwischen dem 26. Juni und dem 13. September.

Bundesweit gab es so viele Staus während der Sommerzeit wie nie zuvor. An den zwölf überprüften Wochenenden zählte der ADAC 932 Staus auf deutschen Autobahnen, 2014 waren es noch 863 gewesen. Am vollsten waren die Straßen an Freitagen mit 475 der 932 langen Staus. Die andere Hälfte entfiel zu ungefähr gleichen Teilen auf die Samstage und Sonntage. Besonders stockend ging es auf der A8 (165) vorwärts. Als Hauptursache für die insgesamt gestiegenen Zahlen sieht der ADAC die vielen Baustellen im Bundesgebiet.

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