Er wird emotional

Chef von S.Oliver lästert über Primark-Kunden

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München - Der Chef von S.Oliver hat ein Problem mit Primark. Wie die Billigmodekette Geschäfte macht, passt ihm nicht. Primark entwerte Kleidung. Und auch an die Kunden richtet sich seine Wut.

Das Video fasst zusammen, worüber sich der Chef von S.Oliver, Armin Fichtel (59), ärgert. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung sagte er: "Solche Anbieter wie Primark entwerten Kleidung völlig und die Preise für Textilien sinken immer weiter. Das ist schlimm." Sein Ärger richtet sich auch an die Kunden, die immer von Nachhaltigkeit redeten, "und dann gehen sie zu Primark und kommen mit vollen Tüten raus".

Wie stark es Primark gelingt, Kunden an sich zu binden, zeigt das Beispiel München. Hier hat Primark Fans, ohne hier je Klamotten verkauft zu haben. Der grobe Zeitplan für die Eröffnung der ersten München-Filiale steht. Die Betonung liegt auf dem Wort "grob". Das Mangement des Pep-Einkaufscenters, in dessen Erweiterungsneubau Primark ziehen wird, sagt auf Anfrage: Primark wird auf seinen 5945 Quadratmetern innerhalb des ersten Halbjahres 2018 Eröffnung feiern.

Möglicherweise kommt Primark aber doch schon schneller in die Stadt. Finanzvorstand John Bason hat im Gespräch mit Sueddeutsche.de eine Andeutung gemacht. Er sagte, in München könnte die Modekette mehrere Filialen betreiben.

Vieles hatte im vergangenen Jahr darauf hingedeutet, dass die Modekette Nachmieter von Forever 21 im Joseph-Pschorr-Haus an der Neuhauser Straße in der Innenstadt werden könnte. Am Ende unterzeichnete TK Maxx den Vertrag für den begehrten Leerstand in der Innenstadt.

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Rubriklistenbild: © dpa

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