Ein Symbol fehlt im Update

Wegen Apple: Auf diesen Emoji müssen WhatsApp-User verzichten

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Hunderte Emojis gibt's bei Whatsapp, nur auf das Gewehr müssen die User verzichten.

München - 38 neue Emojis gibt es seit Kurzem bei WhatsApp. Ein spezielles Symbol hat es allerdings nicht in den Messenger geschafft. Apple soll dabei keine unwesentliche Rolle gespielt haben.

Sie sind bunt, sie sind witzig, teils kurios, und lassen sich auf so ziemlich jede Lebenslage anwenden: die unzähligen Emojis im WhatsApp-Messenger. Vom Delfin über die Bowlingkugel und einem Gespenst bis hin zum Burrito - bei WhatsApp lässt sich alles in kleinen Symbolen ausdrücken. Fast alles. 

Denn auf einen Emoji müssen die User auch nach dem jüngsten Update verzichten: das Gewehr. Die Sportwaffe sollte eigentlich im Rahmen der Olympia-Emoji-Reihe eingeführt werden. Laut Buzzfeed hatte Apple dagegen aber etwas einzuwenden - und verhinderte den Gewehr-Emoji im Update.

Apple legt Veto ein

Apple hat wie andere Technologie-Großkonzerne auch (unter anderem Microsoft und Google) Mitspracherecht in dem Unicode-Konsortium, das über die Neuaufnahme von Emojis entscheidet. Nach Angaben eines Insiders, den Buzzfeed zitiert, soll Apple bei der Diskussion ein Veto gegen den Gewehr-Emoji eingelegt haben und die Verbots-Diskussion ins Rollen gebracht haben. Widerstand gegen den Ausschluss der Sportwaffe schien es nicht zu geben. "Niemand hat sich daran gestört, das Gewehr nicht mit aufzunehmen", so zitiert Buzzfeed den Insider.

Offiziell Angaben zu den Gründen wollte niemand machen, jedoch fehlte das Sportgewehr beim jüngsten Update. Es ist zu vermuten, dass die Entscheidung aber im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Orlando und der damit verbundenen Diskussion über Schusswaffen steht. 

Wer seine martialische Ader dennoch nicht unterdrücken kann oder will, kann bei WhatsApp immer noch auf einen Revolver, ein Messer, eine Bombe oder Schwerter zurückgreifen.

Diese neuen Funktion sollen bald für WhatsApp kommen

fp

Zurück zur Übersicht: Wissen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser