Tourengruppe sah Mann hinabstürzen

Bergsteiger (31) stürzt am Dachstein 200 Meter in den Tod

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Gmunden/Oberösterreich - Ein tragisches Unglück ereignete sich am Mittwoch am Dachstein. Ein 31-jähriger Bergsteiger stürzte rund 200 Meter ab - er war vermutlich sofort tot. Die Absturzursache ist noch unklar.

Tödlich verunglückte am 21. September 2016 ein 31-Jähriger am Dachstein als dieser aus noch unbekannter Ursache etwa 200 Meter abstürzte. 

Tourengruppe sah 31-Jährigen hinabstürzen

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Ein 31-Jähriger und ein 36-Jähriger aus Tschechien stiegen am 21. September 2016, nach einer Übernachtung auf der Adamekhütte, gegen 7 Uhr Richtung Hoher Dachstein auf. Der 36-Jährige kehrte gegen 8 Uhr wieder um, da er Rückenprobleme bekam und sich den Aufstieg nicht weiter zutraute. Der 31-Jährige ging alleine weiter. Gegen 10 Uhr erreichte er die Obere Windluke in 2.790 Metern Höhe und meldete seinem Freund telefonisch, dass er jetzt in den Klettersteig einsteigen werde. Er vermeldete auch, dass es ihm gut gehe. Ein gutes Stück hinter dem 31-Jährigen war eine Tourengruppe mit einem Bergführer unterwegs. 

Gegen 11.30 Uhr sahen der Bergführer und einige Mitglieder der Gruppe, eine Person vom Westgrat etwa 200 Meter nach unten stürzen. Der Bergführer setzte sofort einen Notruf ab. Das Team des Notarzthubschraubers "Martin 1" konnte wegen der nebelbedingten schlechten Sicht vorerst nicht zu dem Verunglückten gelangen. Erst gegen 13.15 Uhr war eine Bergung des Verstorbenen möglich. 

Seil des Klettersteigs war vereist

Warum es zu dem Absturz gekommen war, ist derzeit noch unbekannt. Auf Grund der schlechten Witterung und Sichtbedingungen konnten die Ermittlungen noch nicht aufgenommen werden. Laut Schilderung des Bergführers befand sich am Klettersteigseil eine Eisschicht, die erst abgeschlagen werden musste, um sich mit dem Klettersteigset sichern zu können. Der Verunglückte und sein Freund wurden mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Oberösterreich

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © FDL

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