200 Meter langes Erdloch: Autos in Florenz sacken in Krater

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Tiefergelegt: Nahe der weltberühmten Brücke Ponte Vecchio ist in Florenz die Uferstraße auf einer Länge von 200 Metern abgerutscht. Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Tiefergelegt: Nahe der weltberühmten Brücke Ponte Vecchio ist in Florenz die Uferstraße auf einer Länge von 200 Metern abgerutscht. Foto: Maurizio Degl' Innocenti
Die Straße entlang des Flusses Arno wurde weiträumig abgeriegelt. Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Die Straße entlang des Flusses Arno wurde weiträumig abgeriegelt. Foto: Maurizio Degl' Innocenti
Nur wenige Meter entfernt steht die berühmte Brücke "Ponte Vecchio". Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Nur wenige Meter entfernt steht die berühmte Brücke "Ponte Vecchio". Foto: Maurizio Degl' Innocenti
Die Feuerwehr schafft Pumpen heran. Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Die Feuerwehr schafft Pumpen heran. Foto: Maurizio Degl' Innocenti
Ursache soll ein Leck in einem riesigen Wasserrohr gewesen sein. Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Ursache soll ein Leck in einem riesigen Wasserrohr gewesen sein. Foto: Maurizio Degl' Innocenti
Informationen über Verletzte gab es nicht. Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Informationen über Verletzte gab es nicht. Foto: Maurizio Degl' Innocenti
Das Loch ist 200 Meter lang und sieben Meter breit. Foto: Maurizio Degl&#39 Innocenti
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Das Loch ist 200 Meter lang und sieben Meter breit. Foto: Maurizio Degl' Innocenti

Böse Überraschung für Autobesitzer in Florenz: Plötzlich liegt das eigene Auto in Asphalttrümmern zwei Meter tiefer, als es am Abend zuvor abgestellt wurde. Malerische Kulisse des Desasters: Eine der berühmtesten Brücken der Welt.

Florenz (dpa) - Schreckmoment in Florenz: Mitten in der Innenstadt der toskanischen Kunstmetropole ist am Mittwochmorgen eine Straße abgesackt und hat die dort parkenden Autos mehrere Meter in die Tiefe gerissen.

In das etwa 200 Meter lange und sieben Meter breite Loch direkt vor der weltberühmten Brücke "Ponte Vecchio" seien mindestens 20 Fahrzeuge gerutscht und anschließend in Wasser- und Schlammmassen liegengeblieben, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Die eingebrochene Straße verläuft entlang des Flusses Arno und befindet sich gleich gegenüber den Uffizien, in denen unter anderem "Die Geburt der Venus" von Renaissance-Meister Botticelli zu sehen ist.

Die Menschen in Florenz hatten Glück im Unglück: Der Einsturz der Straße ereignete sich bereits am frühen Morgen gegen 6.15 Uhr. Unter den Betroffenen sei auch ein Ehepaar aus Deutschland, dessen Wagen ebenfalls in die Tiefe gesackt sei, hieß es. "Es gibt keine Verletzten, aber Schäden, große Schäden", sagte Bürgermeister Dario Nardella. "Es handelt sich um ein sehr großes Erdloch."

Die Museen des Palazzo Pitti blieben aus Sicherheitsgründen den ganzen Mittwoch geschlossen. Viele Schaulustige und Touristen nutzten die Gelegenheit, die im Schlamm feststeckenden Autos und den Asphaltkrater von der anderen Seite des Flusses Arno fotografisch festzuhalten. Einige der Autos mussten mit einem Kran aus dem Schlamm gezogen werden, andere wurden mit Abschleppwagen herausgeholt.

Die Ursache soll ein Leck in einem unter der Straße verlaufenden Wasserohr gewesen sein, durch das der darüber liegende Asphalt aufgebrochen wurde. Bereits um kurz nach Mitternacht sollen Hilfskräfte wegen eines Rohrbruchs alarmiert worden sein. Kurz darauf sei das Leck bereits 70 Zentimeter groß gewesen. Bis zum Mittag hat es noch weitere Einbrüche auf der Straße gegeben, dabei sei unter anderem ein weiteres zehn Meter langes Loch entstanden, hieß es. Im Palazzo Vecchio wurde ein Krisenstab eingerichtet, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Die Einwohner von Florenz wurden dazu aufgerufen, vorerst die Straßen auf der linken Seite des Arno zu meiden. Außerdem wurden mehrere Bewohner in der Nähe des Unglücksortes aufgefordert, ihre Häuser aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Nardella betonte aber, dass "keine Gefahr" für die Gebäude bestünde. Die Menschen im Zentrum von Florenz seien in "absoluter Sicherheit", versicherte der Bürgermeister.

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