Lawinenunglück: Schnelle Rettung für Söchtenauer

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Fügenberg - Ein 24-jähriger Söchtenauer war mit einem 31-jährigen Kanadier im Skigebiet Hochfügen unterwegs. Auf etwa 2200 Meter löste er eine Lawine aus und wurde mitgerissen. *NEUE INFOS*

UPDATE 14.22 Uhr:

Laut der Landespolizeidirektion Tirol konnte der Söchtenauer bereits nach zehn Minuten aus dem Schnee gerettet werden. Nach bisheriger Diagnose kam er glücklicherweise mit einer gebrochenen Schulter davon. Zur weiteren Behandlung soll der junge Mann nach Deutschland verlegt werden.

Erstmeldung 11.27 Uhr:

Am 6. Januar fuhren ein 24-jähriger Mann aus Söchtenau mit seinem Snowboard sowie ein 31-jähriger Kanadier mit seinen Schiern gegen ca. 12.20 Uhr den Osthang des Metzen Gipfel im Gemeindegebiet von Fügenberg in Richtung Lamarg-Alm ab. Dabei löste der Snowboarder in einer Seehöhe von ca. 2200 Meter auf dem ca. 40 bis 45 Grad steilen und teilweise felsdurchsetzten Hang eine Lawine aus.

Der 24-jährige Söchtenauer wurde dabei ca. 150 Meter mitgerissen und trotz Airbag-Rrucksacks unter eineinhalb Metern Schnee vollständig verschüttet. Der Lawinenabgang wurde von unbeteiligten Schifahrern beobachtet und durch diese sofort die Rettungskette in Gang gesetzt. Dem Begleiter des Verschütteten gelang es, den Deutschen rasch zu orten und gemeinsam mit den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften zu retten. Der Söchtenauer war ansprechbar und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Schwaz geflogen.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

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