Dutzende Grindwale bei Kapstadt gestrandet

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Helfer versuchen die Grindwale feucht zu halten und zurück ins Meer zu schieben.

Johannesburg - Dutzende Grindwale sind am Samstag in der Morgendämmerung nahe Kapstadt gestrandet.

Mit sechs schweren Baumaschinen versuchten südafrikanische Wissenschaftler und Rettungskräfte am Strand von Kommetjie auf der Kap-Halbinsel, die etwa drei Meter langen Meeressäuger zurück in den Atlantik zu bringen. Bis zum Nachmittag war ein Wal verendet. Die Wissenschaftler wollten nach einem Bericht der südafrikanischen Nachrichtenagentur SAPA bis zum Abend entscheiden, ob andere Tiere eingeschläfert werden müssen.

Wenn es den Rettungskräften nicht gelingt, die Tiere wieder ins Wasser zu schieben, soll die Marine in Simon's Town auf der anderen Seite der Kap-Halbinsel helfen. Die Wale könnten dann mit Fährschiffen aufs Meer hinaus gebracht werden, hieß es. Am Kommetjie- Strand hatte sich eine Menschenmenge versammelt, um den Wettlauf gegen die Zeit zu beobachten.

Wissenschaftler rätseln bis heute, warum Wale stranden. Tierschützer meinen, ihr Orientierungssinn werde durch Lärm im Meer etwa durch U-Boote oder Ölbohrungen gestört. Eine andere Theorie ist, dass sie Beute ins seichte Wasser hinterher jagen.

dpa

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