Österreich und Bayern

Hochwasser geht zurück - Tote in Tschechien

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Im österreichischen Melk kommen die Bewohner nur noch in Booten voran.

Wien/München - In den Hochwassergebieten Bayerns und Österreichs hat sich am Donnerstag eine leichte Entspannung abgezeichnet. In Tschechien kamen sechs Menschen ums Leben.

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In Passau, wo am Mittwoch besonders hohe Pegelstände gemessen wurden, sinke das Hochwasser, erklärte das Bayerische Landesamt für Umwelt. Nach dem Abklingen des fast drei Tage anhaltenden Dauerregens sei “das Schlimmste wohl überstanden“, sagte ein Meteorologe der Wiener Wetterwarte im Morgen dem ORF-Rundfunk. Für Entwarnung sei es aber noch zu früh, denn in einigen Regionen ist neuer Regen zu erwarten.

Land unter in Österreich

Land unter in Österreich

In Tschechien hat das Hochwasser mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Drei Menschen ertranken am Donnerstag in Jesenik nad Odrou, wie ein Sprecher der Rettungskräfte mitteilte. Eine Frau ertrank am Mittwochabend in Novy Jicin, rund 330 Kilometer östlich von Prag. Zwei weitere Menschen starben an Herzversagen, während die Rettungskräfte versuchten, zu ihnen zu gelangen. Im Osten des Landes sind zahlreiche Straßen und Bahnlinien gesperrt, nachdem mehrere Flüsse über die Ufer getreten sind. Mehrere hundert Menschen wurden aus ihren Häusern evakuiert. In Österreich wurden mögliche Todesopfer befürchtet, weil ein Geländewagen von den Fluten samt seiner Insassen weggerissen wurde. Überschwemmungen gab es auch in Polen.

Die Polizeipräsidien im besonders betroffenen Südosten Bayerns meldeten am Donnerstagmorgen keine größeren Behinderungen mehr. Im Bereich Oberbayern wurden alle Warnungen aufgehoben. Die großen Unwetter sind vorerst vorbei. Es ist aber noch mit Schauern und Gewittern zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

dpa

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