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Volleyball: Mühldorf - Deggendorf: Die Euphorie mitnehmen

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Morgen Heimspiel gegen Deggendorf (20 Uhr) - Lazlo-Lehni krank, Wagner verletzt

Die Euphorie mitnehmen

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Volleyball - Der Jubel vom Samstag liegt den Regionalliga-Volleyballern des TSV Mühldorf noch in den Ohren. Nach ihrem ersten Sieg empfangen sie am Samstag den TSV Deggendorf.

OVB

© je

Kräftigung und Lagebesprechnung mit Teamleiter Patrick Müller (im Vordergrund). Immer noch sind die Mühldorfer Tabellenletzter, vier Punkte beträgt der Rückstand zum Vorletzten. Der Sieg letzte Woche gegen Eltmann hat gut getan, an diese Leistung wollen die Mühldorfer anknüpfen. Thomas Lehel (links) wird als Diagonalspieler gesetzt sein, Fabian Wagner (Mitte) wird jedoch wegen einer Knochenhautentzündung nur auf der Bank Platz nehmen. Auch bei Zuspieler Lars Rommel (rechts) ist der Knoten geplatzt, gegen Eltmann überzeugte er mit einem klugen und schnellen Zuspiel.

3:0 den VC Eltmann abgewatscht, alles richtig gemacht, das Selbstbewusstsein ist so stark wie noch nie bei den Innstädtern, die entsprechend euphorisiert am morgigen Samstag den TSV Deggendorf in der Mittelschulturnhalle erwarten (Beginn 20 Uhr). "Die Stimmung letzte Woche war grandios, die Zuschauer haben uns mächtig angepeitscht. Sie waren unser siebter Mann", zeigt sich Mittelblocker und Interimscoach Patrick Müller immer noch begeistert von der Stimmung beim ersten Saisonsieg der Mühldorfer. Und so hofft er auch gegen Deggendorf auf entsprechende Unterstützung des siebten Spielers auf der Tribüne, auf dem Spielfeld werden in der Satzpause wieder die "Fire Girls" aus Polling in Cheerleader-Manier den Spielern Feuer machen.

Das ist auch nötig. Denn ausgerechnet die beiden Leistungsträger im Spiel gegen Eltmann werden nicht erste Wahl sein am Samstag: Kapitän Fabian Wagner leidet an einer Knochenhautentzündung am Schienbein, setzte deswegen bei den Trainings vergangene Woche aus. "Wir wollen nichts riskieren, er soll zur Relegation fit sein", begründet Müller die Maßnahme, dass Außenangreifer Wagner lediglich auf der Bank Platz nehmen wird, nur dann eingreifen soll, wenn es wirklich brenzlig werden sollte.

Doch auch der zweite Mann, der gegen Eltmann über Außen geglänzt hatte, ist lädiert. Seit Sonntag liegt Tobias Laszlo-Lehni wegen Grippe flach, konnte die ganze Woche nicht trainieren. "Möglich, dass er spielen kann, aber sicherlich wird die Kraft nicht reichen, dass er alle Sätze durchspringen kann", räumt ihm Müller bestenfalls Chancen als Ergänzungsspieler ein.

Doch die Mühldorfer lassen sich davon nicht beirren. "Wir haben mit Stefan Schmid und Alex Lechner zwei starke Alternativen." Auch Severin Bienek sei eine Option, sowohl als Diagonalspieler, als auch als Außenangreifer. "Er kann beides spielen", ergänzt Müller. Gesetzt dürfte als Diagonalspieler Tom Lehel sein, der zuletzt eine überragende Leistung dargeboten hatte. Und auch über das Zuspiel auf Mühldorfer Seite macht sich Müller keine Gedanken. "Lars Rommel hat am Samstag eine Spitzenpartie geliefert." Er sei überzeugt davon, dass er daran anknüpfen werde.

Fleißig trainiert habe die Mannschaft jedenfalls, die seit drei Wochen konsequent ihre Fitness aufbaut. Unterstützung erhalten sie dabei von Conny Wagner, die Mutter des Kapitäns, die Trainingsvarianten für Reaktionsschnelligkeit und Schnellkraft durchgezogen hat.

Euphorie auf der einen Seite, gedämpfte Stimmung auf der anderen. Denn der TSV Deggendorf hatte sich zuletzt beim Heimspiel eine 1:3-Abfuhr gegen den SV Schwaig eingefangen. Zwar steht der Tabellenvierte mit 14:10 Punkten immer noch gut da. Doch gegen Schwaig präsentierten sich die Donaustädter total von der Rolle. Schlechte Annahme, schlechte Leistung - selbst Leistungsträger und Diagonalspieler Vinz Lehner, vor den Patrick Müller allergrößten Respekt hegt, wurde ausgewechselt und durch einen Youngster ersetzt - ohne Erfolg.

Das Selbstvertrauen hat zweifelsohne gelitten, zumal gegen Schwaig sogar eine 14:25-Klatsche in Satz zwei hingenommen werden musste. Und so stapeln die Donaustädter auch entsprechend tief, was das Spiel morgen in Mühldorf angeht. Man sei durch den Mühldorf-Sieg gegen Eltmann gewarnt, "schließlich gelang Mühldorf, mit einem eindrucksvollem 3:0 Erfolg gegen Eltmann", heißt es auf der Homepage der Niederbayern.

Doch auch Müller bleibt auf dem Boden: Deggendorf habe große Mittelblocker, spiele sehr viel über Mitte, der Block werde gefordert sein. "Ein unangenehmer Gegner", fasst Müller schließlich zusammen. Das Gleiche hatte er von Eltmann gesagt - am Ende stand ein 3:0-Erfolg für Mühldorf.

je/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: Rosenheim24.de

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