Meistermacher Marek stürmt weiter für die Löwen

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Jakub Marek (Rechts) mit EHC-Kapitän Max Kaltenhauser (Mitte) und Top-Scorer Lukas Wagner (Links) nach der Pokalübergabe im April

Waldkraiburg - Die einzige Kontingentstelle ist vergeben und der Bayerische Eishockeymeister aus Waldkraiburg freut sich, dass sie auch in der Spielzeit 2016/ 2017 wieder vom 24-Jährigen Tschechen Jakub Marek eingenommen wird. Der Fanliebling und unermüdliche Kämpfer, der aufgrund seiner Mentalität und Einsatzbereitschaft ein unverzichtbarer Bestandteil des Teams von Rainer Zerwesz ist, verlängerte um eine Saison beim EHC.

Sein 22. Saisontor im 36. Spiel war definitiv sein wichtigstes und gleichzeitig auch etwas kurios: Am 8.April zog Jakub Marek im fünften und entscheidenden Finalspiel gegen den Höchstadter EC 44 Sekunden vor dem Ende aus der Drehung einfach ab und versenkte die Scheibe im verwaisten Gehäuse zum 4:2. Weder blickte Marek dabei auf sondern verließ sich nur auf seine Intuition, noch war es sein eigener Schläger, mit dem er den Treffer erzielte: Wenige Sekunden zuvor war sein eigener Schläger gebrochen, er fuhr zur Löwen-Bank und griff sich den erstbesten- mit Erfolg. Damit war damals der „Deckel drauf“ in der an Spannung und Dramatik nur schwer zu übertreffenden Finalserie zwischen den Löwen und den Alligators und der EHC Waldkraiburg kletterte nach acht Jahren wieder auf den bayerischen Eishockey-Thron. „Das Tor und die Meisterschaft waren unglaublich. Für genau solche Momente spielen wir alle Eishockey“ erinnerte sich Marek auch zwei Monate danach noch gerne zurück, obwohl er im Großteil der Playoffs mit einer hartnäckigen Verletzung auflief.

Jakub Marek war im Sommer 2014 von Königgrätz aus der tschechischen Extra-Liga zu den Löwen gekommen und wusste gleich in seiner ersten Saison mit 26 Toren und 37 Vorlagen in 39 Spielen zu überzeugen. In der Meister-Spielzeit kam er verletzungsbedingt auf 36 Spiele, doch gelangen ihm dennoch starke 22 Tore und 43 Assists. Damit wurde er teamintern drittbester Scorer der Industriestädter, ligaweit belegte er in der Scorerwertung den neunten Platz. „Jakub Marek ist enorm wichtig für unsere Mannschaft und ich freue mich, dass er bleibt“ freute sich auch EHC-Coach Rainer Zerwesz über den Verbleib seines Kontingentspielers. „Er kämpft in jeder Sekunde, die er auf dem Eis ist. Arbeitet offensiv richtig hart und ist, gerade auch dank seiner Qualitäten in der Defensive, wo er sich für nichts zu schade ist, ein wichtiger Bestandteil des Teams“ so der 47-Jährige weiter.

Innerhalb der Mannschaft war „Kuba“ von Beginn an gleich ein Sympathieträger und auch die Fans hatten ihn schnell zu einem ihrer Lieblinge auserkoren. Gepaart mit der Leistung auf dem Eis war schnell klar, dass der Meistermacher bleiben soll und für Marek selbst war es auch nicht wirklich schwer sich zu entscheiden: „Ich bin in Waldkraiburg sehr zufrieden. Für mich war es eine sehr einfache Entscheidung. Jetzt hoffe ich, dass auch viele Spieler bei den Löwen bleiben, weil dieses Team sehr gut war und einen tollen Charakter hat“ erklärte Marek.

Der EHC Waldkraiburg freut sich, dass Jakub Marek weiterhin das Trikot der Löwen trägt und wünscht ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Michael Gößl

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