Außerdem kann man mit dem eigenen PKW und der vorgeschriebenen Winterausrüstung über die Höhenstraße-STEINPLATTE (mautpflichtig) zum Parkplatz auf 1400 m SH fahren. Mit der Dreiersesselbahn erreicht man das Kammerkörhaus (1.600m SH) bzw. die Bergstation der Gondelbahn im Herzen des Schigebietes.
Seit der Wintersaison 2009/2010 werden auch in Reit im Winkl die Gäste vom Parkplatz Seegatterl bis zur Winklmoosalm mit einer 8er-Gondel-bahn, der modernsten Seilbahn Deutschlands, befördert. (Stundenleistung 2500 Personen)
Das Hightech-Wunder katapultiert die Winter-Fangemeinde in wenigen Minuten von Reit im Winkl/Seegatterl hinauf zur Winklmoosalm – direkt ins Schneevergnügen. Vom alten Skibus, der die letzten 70 Jahre hoch schaukelte, können Sie sich getrost verabschieden.
Die Schiregion liegt in einer Höhenlage zwischen 1100 m und 1900 m auf einem mit etwa 30 Prozent im Mittel nach Norden fallenden Hochplateau. Infolge der geringen Neigung ist einerseits der dauernde Sonneneinfall und andererseits die Schneesicherheit dieser Region gewährleistet. Es handelt sich übrigens um ein berüchtigtes „Schneeloch“ mit besten Schneeeigenschaften infolge des günstigen Sonneneinstrahlwinkels. Durch diese ideale Lage kennt man auch kaum eine Eisbildung auf Schipisten.
Das Gebiet des Dreiländer-Höhenschiparadieses war schon in den 20iger Jahren ein beliebtes Ziel der damals noch, im Vergleich zu heutigen Zeit, geringen Zahl von Schifahrer. In den Jahren 1968/1969 wurde das Schigebiet erst richtig vom Wintertourismus entdeckt, zu dessen Beginn die Schiläufer, mit als Pistentaxi verwendeten Pistenmaschinen, auf den Gipfel der Steinplatte gebracht wurden.
Anfang 1972 wurde in beispielhafter überregionaler Zusammenarbeit mit Reit im Winkl, das die Erschließung von der bayerischen Seite her mit Buszubringer auf die Winklmoosalm und Anlage des Schiweges zur Schwarzloferalm in Angriff nahm, dieses Schigebiet erst recht zugänglich gemacht. Von Waidring aus wurde zu diesem Zeitpunkt die Auffahrt zum Alpengasthof Steinplatte verbreitert und ausgebaut und damit ach die Zufahrt von der Tiroler Seite verbessert.
In der Zwischenzeit wurde diese Straße immer wieder verbessert, asphaltiert und saniert, so dass ein Befahren dieser Höhenstraße jederzeit möglich ist. In dieser Zeit wurden auch weitere Parkflächen am Ende der Straße geschaffen.
Zur gleichen Zeit entstand auf dem Hochplateau ein Schizirkus von großem Ausmaß. Erschlossen wurde das Gebiet anfangs mit drei Schleppliften, die im Lauf der Zeit durch Sesselbahnen ersetzt bzw. mit neuen, modernen Bahnen erweitert wurde.
So stehen den Winter-sportlern heute eine Einseilumlaufbahn (Gondel), fünf moderne kuppelbare Sesselbahnen und zwei fixgeklemmte Sessellifte auf der österreichischen Seite zur Verfügung. Zwei der Seilbahnanlagen (Achtersesselbahn und eine Sechsersesselbahnen) sind mit einer Sitzheizung und Plastikglashüllen ausgestattet. Damit wird den Gästen bei jeder, vor allem schlechten Witterung, ein spezieller Komfort geboten.
Hier gibt es das Skipanorama als pdf
Das technische „Herzstück“ der Steinplatte, die Einseilumlaufbahn (Gondelbahn) wurde im Sommer 1998 in einer Rekordbauzeit von 7 Monaten errichtet. Mit dieser wurden gleichzeitig im Bereich der Talstation ein großzügiger Parkplatz angelegt, modernste Sanitäranlagen gebaut und, an die Talstation angeschlossen, ein Sportgeschäft und ein „uriges“ Restaurant mit Bar errichtet.
Auf der bayerischen Seite des Höhenskigebietes STEINPLATTE, Winklmoos - Rossalm, sind im Winter 2 Schlepplifte, 1 Viersesselbahn und seit 2009 eine 8er-Gondelbahn (anstatt des bisherigen Bustransfers auf die Winkl-moosalm) in Betrieb.
Diese Anlagen zusammen haben nunmehr eine stündliche Fördeleistung von 24.500 Personen pro Stunde und garantieren damit keine Wartezeiten mehr sowie äußersten „Komfort“ für die Besucher.
Abfahrten von mehr als 40 km Länge in den verschiedensten Variationen entlang der Lifte zu den Ausgangs-punkten wurden errichtet. Die Ein-planung der Seilbahnanlagen erfolgte unter dem Gesichtspunkt, dass jeder Lift Abfahrten in verschiedensten Schwierigkeitsgraden von ganz leicht bis schwierig erschließt und somit die Kombination eines Schizirkus gegeben ist, wo jedermann für sein Können das Richtige findet.
Zudem ist die Schiabfahrt zum Parkplatz Seegatterl von der Rossalm – Winklmoosalm entsprechend ausgebaut (schneesicher bis ins Frühjahr). Damit ergibt sich eine Abfahrt vom Gipfel der Steinplatte bis Seegatterl in einer Länge von 12 km.
Die Pistenpflege ist im Dreiländer-Höhenschiparadies an erster Stelle. Alles wird hier getan, um den Schifahrern die besten Verhältnisse zur Ausübung des Schisportes zu ermöglichen. Um diese Anstrengungen zu unterstützen, vor allem den Saisonanfang (möglichst Ende November) zu gewährleisten, wurde 1991 eine Niederdruckschneeanlage errichtet. Der Betrieb erfolgt zwischen-zeitlich nach weiteren Ausbaustufen mit 63 „Schneekanonen- und 23 „Lanzen“.
Wie angeführt dient der Einsatz der Schneeanlagen vor allem zur Sicherung des Saisonstarts sowie zur Verbesserung der am meisten befahren Pisten durch Aufbringung von „Kunstschnee“. Vor allem werden die Übergänge von flachen in steiler Pistenabschnitte beschneit, so dass Beschädigungen der Grasnarben von Schikanten und Pistenmaschinen vermieden werden können und somit auch die Vegetation einen natürlichen und notwendigen Schutz von äußeren Einflüssen erhält.
Daher auch der Ruf der Bestens gepflegten Skipisten, wofür uns 8 der modernsten Pistengeräte zu Verfügung stehen. Das Schigebiet Steinplatte trägt auch die höchste Auszeichnungen des Landes Tirol, den SKIGEBIETSKRISTALL und das „Tiroler Pisten-Gütesiegel“.
Für die gastronomische Versorgung bestehen 4 leistungsfähige Gast-betriebe: Berghaus Kammerkör mit ca. 700, Berghaus Bäreck mit ca. 380, Gasthof Möseralm mit ca. 450 und die Stallenalm mit ca. 500 Sitzplätzen.
Das Schigebiet ist besonders beliebt, weil es eine sichere Schneelage von Ende November bis Mitte April hat.
Auf Grund dieser Situation entstand ein enormer Bedarf an Wasser - speziell an Trinkwasser- dadurch auch entsprechend hoher Anfall an Abwässer. Aus diesem Grund entschlossen sich die Betreiber der angeführten Fremdenverkehrseinrichtungen im Jahr 1988 zum Ausbau einer Abwasser- und Trinkwasserversorgungsanlage im gesamten Gebiet der Steinplatte. Sämtliche Gastbetriebe und Liftstationen können seit dieser Zeit mit Trinkwasser aus dem Ort Waidring versorgt und die anfallenden Abwässer über den Abwasserkanal in die Ortskanalisation von Waidring eingeleitet werden. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Umwelt.
Alle Seilbahnanlagen sind durchschnittlich an 130 Tagen im Jahr in Betrieb (nur Winterbetrieb mit Ausnahme der Gondelbahn).








