Bitterer Ausfall für Martin Tomczyk

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Spielberg - Die Hoffnung schwindet, dass Martin Tomczyk den DTM-Titel wieder nach Rosenheim holen kann. Beim Rennen am Sonntag kam er nicht ins Ziel.

Die dritte Runde der DTM-Saison brachte für Martin Tomczyk die dritte Enttäuschung. Schon wieder blieb er ohne Punkte und konnte nicht einmal das Rennen beenden, nachdem er in aussichtsreicher Position von der Strecke gedreht wurde.

Ein solider achter Startplatz versprach eine gute Aussicht auf die ersten Meisterschaftspunkte der Saison. Mit einer starken Startphase fuhr sich Tomczyk sofort auf Position fünf nach vorne. Auch wenn er sichtlich mehr Probleme mit seinem Auto hatte als die Konkurrenz an der Spitze, wäre einmal mehr ein gutes Resultat drin gewesen.

Rennen unfreiwillig beendet

Martin Tomczyk über den Rennverlauf:
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In Runde 30 war der Arbeitstag jedoch beendet. Martin Tomczyk parkte seinen BMW in der Box und stieg aus. "Mein Auto war vom Handling her nicht gut genug, um mit der Spitze mitzuhalten, nach meiner Kollision mit Merhi war es dann aber komplett unfahrbar und ich musste aufgeben", sagte der Rosenheimer zum Grund seines Ausfalls.

Genau wie schon im vorherigen Rennen war er mit Roberto Merhi aneinander geraten. Am Ausgang der engen zweiten Kurve hatte der Spanier seine Stoßstange knapp neben das Heck des Rosenheimer BMW-Piloten geschoben. Keiner der beiden Fahrer ließ von seiner Linie ab. Für Tomczyk endete diese Kollision, wie schon beim zweiten Saisonrennen, neben der Strecke. Sein Dreher warf ihn weit zurück.

Tomczyk über die Strafe gegen Merhi:

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Daran, dass er die Schuld für die Kollision bei Roberto Merhi sieht, ließ Tomczyk keinen Zweifel. Die Rennleitung beurteilte die umstrittene Situation genauso. Sie sprach eine Strafe gegen Merhi aus. Wesentlich gelassener sah Tomczyk ein Manöver, mit dem Gary Paffet ihn überholte. Auch wenn er er dabei leicht von der Strecke gedrängt wurde ließ der Rosenheimer wissen: "Für mich war das in Ordnung."

Noch immer keine Punkte

Der Rosenheimer DTM-Champion gibt nicht auf:
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Nach dem dritten Rennen hat Martin Tomczyk noch immer keine Punkte auf seinem Konto. Sein Rückstand auf den Führenden der Meisterschaft, Bruno Spengler, beträgt 53 Punkte. Das sind umgerechnet mehr als zwei Rennsiege. Auch wenn er in der DTM momentan kein Glück hat, will er sich nicht entmutigen lassen. "Solche Jahre habe ich schon öfter gehabt. Man darf halt nicht aufgeben," meinte der BMW-Pilot dazu nach dem Rennen.

Für BMW war es trotz des Ausfalls von Tomczyk ein erfolgreiches Rennen. Die Marke hatte das Podium in Spielberg ganz für sich. Bruno Spengler siegte vor Marco Wittmann und Timo Glock.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Tomczyk

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