FIM MotoGPTM Weltmeisterschaft 2014

Solide Leistung bei Premiere am CotA

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Luca Grünwald

Austin - Luca Grünwald hat am ersten Trainingstag eine solide Premiere auf dem enorm anspruchsvollen Circuit of the Americas (CotA) abgeliefert.

Am Freitag lernte der 19-jährige WM-Einsteiger die atemberaubende Rennstrecke im US-Bundesstaat Texas erstmals richtig kennen, nachdem er tags zuvor die kurvenreiche 5.513 Meter lange Piste nur mit einem Motorroller abgefahren war. Bei schönen Frühsommerwetter dienten die beiden freien Trainings in erster Linie dazu, um sich den schwierigen Streckenverlauf mit den vielen unterschiedlichen Kurvenpassagen einzuprägen. Miserable Grip-Verhältnisse am Vormittag waren nicht unbedingt hilfreich nach dem ersten Abtasten ein Gefühl für mögliche Abstimmungsvarianten zu erarbeiten. Nach den ersten Sessions aller drei Grand-Prix-Klassen besserte sich allerdings der Zustand der Piste am Nachmittag zusehend, sodass der Pilot des deutschen Teams Kiefer Racing kontinuierlich seine Rundenzeiten verbessern konnte. Vor der entscheidenden Phase in FP2 wurde Grünwald in den Top-20 am Zeitenmonitor gelistet, doch als die Konkurrenz in den Schlussminuten nochmals kräftig am Gasgriff drehte, war der Kalex-KTM-Pilot mit gebrauchten Reifen auf verlorenen Posten. Seine Platzierung in der kombinierten Zeitenliste nach dem ersten Trainingstag ist natürlich weniger erfreulich. Dennoch blickt er dem zweiten Trainingstag mit dem für die Startaufstellung entscheidenden Qualifying am Samstagnachmittag zuversichtlich entgegen.

Luca Grünwald: "Die ersten Eindrücke von diesem Circuit auf einer Runde mit dem Roller waren schon überwältigend und jetzt nach dem ersten Trainingstag bin ich von dieser Piste noch mehr begeistert, selbst wenn der Streckenverlauf sehr schwierig und ganz eigen ist. Mit der Rennmaschine sind viele der Kurven noch enger, noch dazu, da die meisten davon im Ausgang extrem zu machen. Das ist schon ganz anders als sonst. Nichtsdestotrotz verlief das erste Training für mich als Neuling hier gar nicht so schlecht. Der Rückstand von ca. drei Sekunden auf die Bestzeit auf so einer langen Piste war nicht allzu groß. Die Fahrbahn war am Vormittag noch ziemlich schmutzig und deshalb war natürlich kaum Grip vorhanden. Die Reifen sahen nach der Session wie neu aus. Während der zweiten Session hatte die Piste spürbar mehr Haftung. Trotzdem hatte ich mit Grip-Problemen zu kämpfen. Dazu muss ich auch sagen, dass der Hinterreifen am Ende der Session nicht mehr der frischeste war. Bevor es in die Schlussphase ging war ich von der Platzierung her gut dabei und mit meiner Rundenzeit bin ich soweit auch zufrieden. Mir gelang eine Steigerung gegenüber dem Vormittag von knapp einer Sekunde. Leider konnte ich im Gegensatz zur Konkurrenz am Ende nicht mehr zulegen, weil der Reifen eben nicht mehr zuließ. Morgen muss ich vor allem in den engen Kurven an mir arbeiten, wo ich im Moment noch zu viel Zeit verliere. Mal schauen, ob wir anhand der Datenanalyse auch am Motorrad für diese Abschnitte etwas verbessern können."

Pressemitteilung Luca Grünwald

Quelle: rosenheim24.de

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