Mühldorferin Alexandra Burghardt über ihre Eindrücke in Rio

"Vor dem McDonalds ist die Schlange immer am größten"

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Rio de Janeiro - Am Samstag heißt es wieder "Daumen drücken" für eine Sportlerin aus der Region. Das Finale der 100-Meter Staffel der Damen startet um 3.15 Uhr mitten in der Nacht. Wie sich Alexandra Burghardt aus Mühldorf vorbereitet hat, ihre bisherigen Eindrücke von Olympia und welchem Team sie selbst die höchsten Chancen für den Sieg einräumt, verriet sie im Interview.

Kleine, schöne Cafes und Wohnzeitschriften - damit kann man sie begeistern. Als Ersatz für die 100-Meter Staffel flog die in Mühldorf geborene Alexandra Burghardt nach Rio. Für die Einzelqualifikation hat es leider nicht gereicht, dennoch habe sie sich sehr über ihre Nominierung mit der Staffel sehr gefreut. Zur Leichtathletik kam sie mit neun Jahren, "da ich bei den Bundesjugendspielen immer schneller als die Jungs war."

"Habe das Gefühl auf meinem Leistungsmaximum dieser Saison zu sein"

In ihrer Jugend wechselte Burghardt vom SV Teising zum LAZ Inn in Mühldorf. Seit 2014 sprintet sie für die MTG Mannheim und holte 2015 ihre erste internationale silbern glänzende Einzelmedaille über 100m bei den U23 Europameisterschaften.

Für Alexandra Burghardt lief die Vorbereitung ohne Komplikationen. Damit die Kurzstreckenläuferinnen ihre Fitness halten können, ohne ihre gut trainierten Körper nicht zu überanstrengen, gab es in Rio nur eine Trainingseinheit. Die Form könne man auf dem Saisonhöhepunkt noch einige Wochen halten, erklärte Burghardt.

Bilder: Mühldorferin Alexandra Burghardt knipst das Olympische Dorf

Mit dem Hockey-Team fernsehen

Sehr begeistert äußert sich Alexandra Burghardt über die anderen Olympiateilnehmer und das Olympische Dorf. Sie sei sehr gut aufgenommen worden. Wenn sie Zeit hat, verfolgt sie gerne verschiedene andere Wettkämpfe in Olympia. "Das Tennis-Finale mit Angie Kerber habe ich gemeinsam mit der Hockeymannschaft angeschaut."

Auch die Unterbringung der Ausnahmesportler lässt nichts zu wünschen übrig. Neben fest gelegten Maniküreterminen, einem Zahnarzt und einem Frisör, gebe es so ziemlich alles, was man so brauche. Am häufigsten frequentierten die Olympioniken die Schlange vor dem kassenlosen McDonalds im Dorf, räumte Burghardt ein.

Annalina Jegg

Quelle: rosenheim24.de

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